Die Flugbegleiterin - Kapitel 6

Fester Boden unter den Füßen

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Die Flugbegleiterin - Kapitel 6

Die Flugbegleiterin - Kapitel 6

Gero Hard

Vor der Kapelle nehme ich dich, meine geliebte Frau, in die Arme und drehe dich schwungvoll im Kreis. Lange, sehr lange, finden sich unsere Lippen zu einem sehr innigen Zungenkuss. Leise flüstere ich dir ins Ohr:

„Ich liebe dich so sehr, dass es fast weh tut.“
„Ich dich auch! Das hast du schön gesagt.“, flüsterst du zurück. Ein Blick in unsere Augen verrät uns, dass jede gesagte Silbe auch genauso gemeint ist.

Marco und Frauke haben wir dabei etwas aus den Augen verloren. Zwei Meter hinter uns stehen sie und drücken
ihre Körper fest aneinander. Ich meine fast, eine deutliche Beule in Marco’s Anzughose zu erkennen. Wer mag es ihm verdenken, bei dieser wunderschönen Frau. Ihre Zungen sind scheinbar unlösbar miteinander verknotet und ihre Lippen spielen ein feuchtes Spiel.

Lea hat sich rücksichtsvoll mit ihrer Quengelei zurückgehalten. Doch jetzt scheint ihr der Magen zu knurren.
Sie wird sich gedulden müssen, bis wir in einem Restaurant unsere Hochzeit feiern und du mit ihr zum Stillen in einen separaten Raum gehen kannst.
Wir alle verbringen noch zwei tolle Tage in Vegas, bis uns die Airline wieder in heimische Gefilde fliegt.

In Berlin erwarten uns einige Behördenbesuche, um die Ehe auch hier in Deutschland gültig beglaubigen zu lassen. Ein Berg an Formularen raubt uns die Nerven. Unglaublich, was die Behörden alles von einem wissen wollen. Aber auch das schaffen wir und dann ist es amtlich: Wir drei heißen ab sofort „Rolfes“.

Was kann ich noch erzählen: Marco und Frauke bekommen wenige Monate nach ihrer Hochzeit einen gesunden Stammhalter.

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