Die Frau meines Bruders

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Die Frau meines Bruders

Die Frau meines Bruders

Kastor Aldebaran

Doch langsam aber sicher zeigte sich eine Möglichkeit und mein Herz, begann schneller zu schlagen. So, genau so würde ich es machen und mich rächen. Auf einmal war es für kurze Zeit glasklar in meinem Kopf und mein Grinsen setzte wieder ein. Ein gehässiges, gefühlloses und eingemeißeltes Lächeln, das so kalt war, dass die Temperatur in der Küche hätte rapide sinken müssen.

Dann ging ich ins Bett und träumte etwas, von dem ich am nächsten Morgen nichts mehr wusste. Nur mein Kopf zeigte mir an, dass ich mehr gehabt hatte, als mir gut tat. Aber da es mir seelisch nicht sonderlich gut ging, spielte das auch keine Rolle mehr.

Das Denken fiel mir noch schwer, aber langsam erinnerte ich mich an das, was ich am Abend zuvor gedachte und ausgeheckt hatte. Es wurde noch etwas verfeinert und brannte sich in mein Gehirn.

Am nächsten Tag fuhr sich zu meinen Eltern. Wir unterhielten uns eine Weile, vermieden es allerdings irgendetwas von der Feier zu erwähnen, was mir recht war und meinen Eltern anscheinend peinlich. Doch ich war nicht wegen der Konversation zu ihnen gefahren, sondern „lieh“ mir den Schlüssen zur Wohnung meines Bruders aus, welcher als Notschlüssel bei meinen Eltern geparkt wurde. Ich würde ihn schon am nächsten Tag unter einem anderen Vorwand zurückbringen, sodass es niemand bemerken würde.

Wenig später und zuhause hatte ich einen Zweitschlüssel in der Hand. Das war das Einfachste an meinem Plan gewesen. Aber immerhin hatte das schon einmal funktioniert.

Dann wartete ich nur noch den richtigen Tag ab.

Der wurde von mir bis ins kleinste Detail geplant. Ich machte zuvor noch ein paar Besorgungen und war bereit. Ebenso ein Freund von mir, dem ich eine Aufgabe zugewiesen hatte, die er mit Freude übernahm. Er kannte zwar meinen Bruder nicht, aber er half mir, wenn ich ihn brauchte. Genauso war es anders herum, eben wirkliche Freunde.

Gegen Mittag begann ich, die letzten Vorbereitungen zu treffen.

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