Die fremde Frau auf dem Fährschiff - Teil 5

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Die fremde Frau auf dem Fährschiff - Teil 5

Die fremde Frau auf dem Fährschiff - Teil 5

Grauhaariger

„Und wem fällt das um diese Zeit schon auf?“
Nachdem ihr Mann keine Bemühungen anstellte, sie anfassen zu wollen, legte Judith ihr linkes Bein im Knie angewinkelt über Roberts Oberschenkel. Judith Sitzhaltung war nun unanständig breitbeinig, da ihr anderes Bein immer noch ausgestreckt von mir behandelt wurde. Aber zwischen uns und den Panoramafenstern, die den Blick auf den Bug des Schiffes und bei Tag in die Ferne ermöglichten, war niemand. Nur mir war es vergönnt den Busch zwischen ihren Beinen sehen zu dürfen. Robert und seine Frau tauschten verführerische Blicke. Dass Roberts Hand nun über den Schenkel seiner Frau nach oben wanderte, und ihr bald schon die geilsten Gefühle entlockte, blieb nicht lange unser Geheimnis.
Ein Kellner, dem unser Treiben allem Anschein nach aufgefallen war, näherte sich. Mein deutliches Kopfschütteln mit dem Ansinnen nicht näher zu kommen, deutete er richtig und machte die Kehrtwende.
Ganz ohne Artikulation schaffte Judith es nicht! Aber sie bemühte sich sehr, sich möglichst leise zu verhalten. Ich fand das Zusehen schon ungemein aufregend. Je höher ihre Erregung stieg, umso mehr wand Judiths Körper sich auf ihrem Sitzplatz. Als sie kam, krallten sich ihre Finger um die hölzernen, rohrartigen Armlehnen des Sessels und sie presste ihre Schenkel, mit der Hand ihres Mannes dazwischen, fest zusammen.
Momente später saß Judith wieder völlig korrekt vor ihrem Cocktail. „War was?“, fragte sie unschuldig.
An den Kellnern vorbei, Judith entgegnete deren frechem Grinsen mit einem Augenzwinkern, verließen wir die Bar und standen jetzt auf einem der Außendecks. „Schaut mal, der Himmel!“ Roberts Frau begeisterte sich für das Funkeln der Sterne. Wir lehnten alle drei mit dem Rücken an der Reling. Ich jedoch hatte nur Augen für sie. Natürlich bemerkte Judith meine Blicke und blaffte mich an: „Das interessiert dich nicht, wie?“

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