Die fremde Frau auf dem Fährschiff - Teil 5

39 9-14 Minuten 0 Kommentare
Die fremde Frau auf dem Fährschiff - Teil 5

Die fremde Frau auf dem Fährschiff - Teil 5

Grauhaariger


„Bitteeeee!“, flehte ich.
Zwischen zwei Fingern sanft eingeklemmt zwirbelte Judith sehr besonnen meine Eichel. „Ich will aber nicht, dass Du kommst!“
Wie kann man nur so erotisch sprechen? So eine Frau wäre mein Lebenstraum! Ähnlich wie gestern gerieten meine Gefühle vollkommen durcheinander.
„Weißt Du, wie gut ich meinen Mann gerade in mir spüre?“
„Sag es mir!“
„Ich spüre Roberts wilden Tiger ganz intensiv! Der möchte sich austoben, aber er darf noch nicht!“
Anstatt einer Antwort atmete ich schwer.
„Und wenn Du spritzt, dann tobt der sich aus!“, erklärte Roberts Frau hauchend. „Ich will das aber noch nicht!“
Wieder umspielte Judiths Finger meine Penisspitze. Ein Finger! Es ist nicht auszuhalten! Ich bin soooo kurz davor…!
„Du willst abspritzen, ja?! Mit ihren Worten glitt ihr Finger langsam meinen Schaft hinunter.
„Ohhhhhhhhh,“ ich zitterte. „Ja, lass mich! Bitte!“
„Nein! Tu es für mich! Nicht abspritzen! Noch nicht!“ Und nach einem weiteren Atemzug, direkt in mein Ohr, verriet sie weiter: „Deine Zunge gestern…an meiner Perle…und meinem Poloch…“
Das war jetzt zu viel für mich. Laut „Juuudiiith“ schreiend spritzte meine Sahne aus mir heraus. Keine Ahnung wohin. Ich durchlebte einen Wahnsinnsorgasmus!
So heftig, wie ich nach Judiths Worten befürchtet hatte, wurde das Liebesspiel des Ehepaares doch nicht! Sie behielten die Stellung ‚Er hinter ihr liegend‘ bei. Zwischendurch gab es sogar ein paar kurze Küsse, als Judith sich zu ihrem Mann hingedreht hatte. Es war schön, den Beiden zuzusehen!
Das Anlegemanöver beobachteten Judith und ich von Deck aus. Robert als Fahrer wartete unten auf den Zugang zu den Parkdecks. Er würde draußen vor dem Fährschiff seine Frau wiedertreffen, so dass wir die Gelegenheit bekamen, uns ohne sein Beisein verabschieden zu können.
Sensibel wie ich bin gab es natürlich Tränen. Judith wischte diese aus meinem Gesicht. Ein Kuss noch. Unsere Mailadressen hatten wir bereits getauscht. Die Beiden hatten mir ja ein paar der Bilder versprochen. Und Judith wollte natürlich wissen, ob und wie es mit Lena und mir weitergehen wird. Nach dem nächsten Kuss, ja, meine Knie wurden wieder weich, meinte Judith: „Geh jetzt!“
Ich habe Robert noch zugewunken, der auf dem Platz vor der Fähre auf seine Frau wartete. Auf der Zugfahrt nach Hause schmiedete ich einen Plan, wie ich das mit Lena wieder auf die Reihe bekommen wollte. Es kam anders.
Denn – Lena wartete bereits auf dem Bahnsteig, als mein Zug ankam. Wir sprachen von „Liebe Dich…!“, und küssten uns stürmisch und leidenschaftlich.

Nachtrag: Judith und Robert hielten ihr Wort und schickten mir die Bilder dieses wundervollen abends tatsächlich zu. Lena würde das sicher anders sehen! Deswegen habe ich sie alle gelöscht, mit Ausnahme eines einzigen. Das Bild zeigt Judith neben ihrem Mann. Bekleidet. Es entstand, als wir nachts zur Panoramabar aufbrachen. Lena bekam das zufällig einmal zu sehen und fragte, wer das denn wäre.
„Eine Psychologin mit ihrem Mann“, antwortete ich mit nicht so ganz reinem Gewissen.

ENDE

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 7665

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben