Selina schnurrte noch immer leise. Sie wandte mir ihren Kopf zu und öffnete langsam die Augen. „Das war schön!“ hauchte sie und lächelte mich an. Dann schloss sie wieder die Augen, während ich ihr sanft über den Rücken streichelte. Als sie die Augen nach einer Weile wieder öffnete, fragte sie mich plötzlich mit einem gespielten Vorwurf in ihrem Ton: „Was machst Du eigentlich noch im Bett? Du hast heute ein Shooting und noch nichts vorbereitet.“
„Doch“, antwortete ich, „sogar das Frühstück.“
Erst jetzt fiel mir wieder ein, dass Rahel auch schon auf war, und ein kurzes Zucken ging bei der Erinnerung an ihr durchscheinendes Nachthemd durch meinen erschlafften kleinen Freund. Ich sagte zu Selina: „Rahel war auch schon im Bad. Es müssen also wieder mal alle auf Dich Schlafmütze warten.“
Ich gab ihr einen Klaps auf den Po und stand wieder auf. Bevor ich aber meine Klamotten zusammen hatte, war Selina an mir vorbei ins Bad gehuscht. In Anbetracht von Rahels Anwesenheit, der ich nicht nackt über den Weg laufen wollte, zog ich mir erst meine Unterhose an, bevor ich Selina ins Badezimmer folgte. Die Schlafzimmertür hatte ich offengelassen, als ich Selina wecken wollte. Als ich jetzt das Zimmer verließ, bemerkte ich, dass die Türklinke nass war und dass auch einige Wassertropfen auf dem Teppich waren. Mir fiel wieder das Klopfen ein, das ich gehört hatte, als ich noch auf Selina gelegen hatte. Rahel hatte Selina und mich also anscheinend bei unserem zärtlichen Liebesspiel gesehen, sich dann aber sofort wieder dezent zurückgezogen.
Ich folgte Selina ins Bad und stieg zu ihr unter die Dusche. Wir seiften uns gegenseitig ein und wuschen uns unter vielen Zärtlichkeiten den Schweiß von den Körpern. Dann zog ich mich wieder an und klopfte an der Wohnzimmertür.
„Ja“, hörte ich Rahel leise auf mein Klopfen antworten.
Die Freundin meiner Freundin
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Die Freundin meiner Freundin
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Aus dem Leben gegriffen...?
schreibt Rover
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schreibt Rover