Bevor ich Bilder herzeige, egal, ob dem Model oder wem auch immer, mache ich das immer so. Aber Gott sei Dank habe ich selten viele Bilder zu löschen. Da ich von guten Fotos oft verschiedene Bearbeitungen mache, habe ich mir sogar schon oft gewünscht, ich hätte nicht gar so viele gute Fotos gemacht, weil die Bearbeitungen teilweise sehr zeitaufwändig sind.
Für den Rest des Abends war ich jedenfalls beschäftigt und Selina und Rahel ließen mich trotz Rahels Neugierde ungestört arbeiten. Die beiden hatten also wieder einen Abend für sich und ich saß am PC.
Am nächsten Tag schien die Sonne wieder. Wir fuhren in den Stadtpark und ich fotografierte Rahel in ihrem dünnen, durchscheinenden Sommerkleid. Das Shooting war diesmal von Anfang an locker und unverkrampft. Ich spürte direkt, wie Rahel sich fallen ließ und alle meine Vorgaben voller Enthusiasmus mit einer unglaublichen Energie und Freude umsetzte. Selbst als sie spüren musste, wie ich sie gegen die Sonne positionierte, um die Transparenz ihres Kleides, unter dem sie nichts trug, noch hervorzuheben, zögerte sie keine Sekunde, sich völlig natürlich in Pose zu stellen. Auch die Passanten, die stehen blieben und zusahen, konnten sie nicht verunsichern. Da war es eher ich, der dann abwartete, bis sie sich wieder entfernten. Und Selina unterstützte mich dabei nach Kräften, die teilweise schon lästigen Gaffer davon zu überzeugen, dass es hier nichts zu sehen gab.
Insgesamt war dieses zweite Shooting kürzer als das erste. Es gab von den einzelnen Motiven bei weitem nicht so viele Perspektiven für mich, die etwas hergegeben hätten. Dafür waren von den Einzelbildern aber so außergewöhnlich schöne dabei, die eine so zarte und unschuldige Erotik zeigten, dass sie noch heute mit zu den besten Bildern zählen, die ich je gemacht habe.
Dass ich diese Bilder am nächsten Tag noch toppen könnte, hätte ich bis nach dem Shooting wirklich nicht für möglich gehalten.
Aus dem Leben gegriffen...?
schreibt Rover
Aus dem Leben gegriffen...?
schreibt Rover