Selina bemerkte das wohl, aber sie kannte mich viel zu gut, um etwas Schlimmes in meinen Blicken zu vermuten oder gar Spuren von Eifersucht zu zeigen. Sie wusste, wie sehr die Erotik, die ich in meinen Bildern erzeugte, den Platz körperlicher, sexueller Begierde bei mir übernommen hatte. Sie wusste es, sie liebte meine Bilder und sie bemitleidete mich, ohne zu wissen, wie sie mir helfen sollte.
So brachte Selina selbst das Gespräch auf das bevorstehende Aktshooting, indem sie mich fragte: „Wo willst Du Rahel denn nackt fotografieren?“
„In der Kiesgrube“, antwortete ich sofort, denn ich hatte mir längst überlegt, wo es sich anbieten würde, diese Bilder zu machen. Die Kiesgrube, die nicht weit von uns entfernt war, bot sich durch die Vielzahl der künstlich entstandenen Landschaftsformationen einfach an. Selina nickte. Sie kannte die Kiesgrube, in der ich auch sie schon mehrere Male fotografiert hatte.
„Weißt Du schon, was Du dann genau machen willst?“ fragte mich Rahel und ich sah, wie sich die festen Rundungen ihrer Brüste schwer unter dem zarten Stoff ihres Kleides hoben und wie sich ihre kleinen, harten Knospen deutlich darunter abzeichneten. Dieser Anblick wäre allein schon Inspiration genug gewesen. Trotzdem schüttelte ich den Kopf und antwortete: „Ich weiß vorher nie genau, was ich mache. Das ist bei Aktshootings nicht anders als bei anderen Shootings. Aber was ich machen möchte, ist, Nacktheit als etwas Natürliches zu zeigen. Ich möchte, so wie auch gestern und heute, keine künstlichen, gestellten Posen. Ich möchte, dass Du Dich völlig frei und ungezwungen bewegst und wenn ich Dir Posen vorgebe, dass Du sie nur so umsetzt, dass es für Dich und Deinen Körper organisch ist.“
Ich konnte Rahel ihre Aufregung ansehen. Die gemeinsame Vorstellung ihrer Nacktheit erzeugte eine Atmosphäre prickelnder Erotik, der ich mich nicht entziehen konnte.
Die Freundin meiner Freundin
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Die Freundin meiner Freundin
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Aus dem Leben gegriffen...?
schreibt Rover
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schreibt Rover