Die Freundin meiner Freundin

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Die Freundin meiner Freundin

Die Freundin meiner Freundin

Jürgen Lill

Abgesehen davon war in diesem Fall die Unterhose auch Selbstschutz. Solange ich etwas anhatte, konnte ich mich trotz der erotischen Aufladung, die knisternd in der Luft lag, rein aufs Fotografieren konzentrieren. Wäre ich dabei selbst nackt gewesen, hätte ich meinen eigenen Körper viel zu intensiv wahrgenommen. Und ich befürchte, dass ich dann eine ungewollte und peinliche Reaktion in meiner Körpermitte nicht hätte verhindern können.
Nur mit meinem Slip bekleidet umkreiste ich Rahel im flachen, von der Sonne erwärmten Wasser. Sie lag auf dem Rücken. Als ich ihr Wasser über Hals, Brust und Bauch tropfte, zogen sich ihre kleinen Brustwarzen sofort wieder zusammen. Ich war fasziniert von diesem Anblick und machte auch davon einige Detailaufnahmen.
Rahel wälzte sich spielerisch und voller Wonne im Wasser. Dann lief sie durch den See auf mich zu. Das waren wieder diese dynamischen Aktaufnahmen, die ich so liebe. Das spritzende Wasser, bei dem die einzelnen Wassertropfen wie kleine Diamanten in der Sonne glänzen, die Geschmeidigkeit des Körpers und das Spiel der Muskeln unter der Haut; Das alles macht diese Bilder so kraftvoll und lebendig.
Schließlich ließ sich Rahel am Ufer des Sees erschöpft auf den Boden fallen. Die Sonne stand schon tief am Horizont und Selina hatte uns schon seit einer ganzen Weile zugesehen. Ich machte noch ein paar letzte Bilder von Rahel im warmen Licht der Abendsonne. Es fiel mir schwer, dieses Shooting zu beenden, da ich den Moment fürchtete, in dem sich Rahel wieder anzog. Ich konnte mich nicht sattsehen an ihr und hatte Angst, sie nicht mehr nackt sehen zu können, wenn dieses Shooting vorüber war. Trotzdem war es dann ich, der sagte: „So, ich glaube, das ist genug für heute.“
Rahel öffnete die Augen und blinzelte mich an.
„Schade!“ sagte sie und es klang nach ehrlichem Bedauern.
Der Tag war so schnell verflogen, dass ich gar nicht wusste, wo die Zeit geblieben war.

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Aus dem Leben gegriffen...?

schreibt Rover

So mancher unserer Kollegen des wundervollen Hobbys Fotografie ist sicherlich bereits ebenfalls diesem Dilemma begegnet, oft ist es zwar schwer, aber unumgänglich, die notwendige Professionalität zu wahren, auch als Amateur! So finde ich zum Beispiel die Verwendung einer Telelinse nicht übel, ich selbst praktiziere dies ebenso, aus Respekt vor dem Modell. Die Spannung während der shootingtermine ist sehr gut beschrieben, das After-Shooting ist allerdings ganz persönlich und hat mit dem Fotojob nichts mehr zu tun. Dennoch anregend und lesenswert! Ich wünsche Dir weiterhin gutes Licht und inspirierende Motive!

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