Die Freundin meiner Freundin

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Die Freundin meiner Freundin

Die Freundin meiner Freundin

Jürgen Lill

Die Erinnerung hatte eine so erregende Wirkung, dass mein Penis anschwoll und sich einen Weg aus dem knappen Slip suchte. Im Bad ging die Dusche an. Als ich hörte, dass sie wieder abgedreht wurde, flüchtete ich schnell ins Schlafzimmer, um von Rahel nicht mit meiner Erektion überrascht zu werden. Ich lauschte an der Schlafzimmertür und als Rahel ins Wohnzimmer gegangen war, huschte ich schnell ins Bad.
Eine kalte Dusche war nicht nur erfrischend, sie half mir auch dabei, meinen vorlauten Penis wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Als ich im Bad fertig war, war auch Selina schon auf.
Das Frühstück verlief entspannter, als an den vorangegangenen Tagen, weil wir es an diesem Tag nicht eilig hatten, zu einer Location zu fahren. Wir redeten über die Shootings der letzten Tage. Aber keiner von uns kam auf das Abenteuer der letzten Nacht zu sprechen.
Rahel war es anzuhören, dass sie gerne noch mehr Bilder mit mir gemacht hätte. Daher fragte ich, ob Rahel und Selina nicht einige Fotos miteinander machen wollen würden.
Der Vorschlag wurde von beiden begeistert angenommen und so machten wir uns an Rahels letztem Tag bei uns ganz spontan noch einmal auf. Selina kleidete Rahel und sich in mittelalterliche Gewänder und in einem verfallenen Bauernhof verbrachten wir einen wunderschönen, kreativen Tag voller Spaß und purer Lebensfreude.
Am Abend hatte ich wieder mein übliches Ritual mit den neuen Fotos. Und dann saßen wir bis spät in die Nacht zusammen, tranken Wein und redeten.
Am nächsten Morgen fuhren Selina und ich Rahel wieder zum Bahnhof. Jetzt, als die Zeit knapp wurde, fiel den beiden plötzlich so vieles ein, worüber sie noch hätten reden wollen. Ich beobachtete ihren Abschied und sah, wie schwer er ihnen fiel. Als der Schaffner pfiff und Rahel einsteigen musste, wendete sie sich schnell noch an mich. Ich streckte ihr die Hand entgegen, aber sie umarmte mich und wir küssten uns schnell auf die Wangen, während ich sie schon zur Tür schob. Als sie sich von mir löste, streiften ihre Lippen wie zufällig über meine. Aber ich wusste, dass es kein Zufall war.
„Es war schön!“ flüsterte sie und ich antwortete ebenfalls flüsternd: „Ja“, ohne zu wissen, was sie genau damit gemeint hatte; ihren Besuch im Allgemeinen, die Shootings, die wir miteinander gehabt hatten, oder eine geheimnisvolle Nacht voller prickelnder Erotik.
Die Tür schloss sich hinter Rahel und der Zug fuhr ab. Selina und ich winkten ihr noch hinterher und sahen dem Zug nach, bis er unseren Blicken entschwunden war. Dann spazierten wir Arm in Arm zum Auto zurück. Und als Selina sich nach etwas bückte, sah ich, dass sie keinen Slip unter ihrem kurzen Rock trug.

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Aus dem Leben gegriffen...?

schreibt Rover

So mancher unserer Kollegen des wundervollen Hobbys Fotografie ist sicherlich bereits ebenfalls diesem Dilemma begegnet, oft ist es zwar schwer, aber unumgänglich, die notwendige Professionalität zu wahren, auch als Amateur! So finde ich zum Beispiel die Verwendung einer Telelinse nicht übel, ich selbst praktiziere dies ebenso, aus Respekt vor dem Modell. Die Spannung während der shootingtermine ist sehr gut beschrieben, das After-Shooting ist allerdings ganz persönlich und hat mit dem Fotojob nichts mehr zu tun. Dennoch anregend und lesenswert! Ich wünsche Dir weiterhin gutes Licht und inspirierende Motive!

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