Sebastian aber projizierte sein Verlangen, das sich in den Jahren aufgestaut hatte, auf die ahnungslose Susanne. Aus schmalen Augenschlitzen taxierte er ihren Körper und fand ihn mit einem Mal gar nicht mehr so übel. Susanne war gerade gewachsen, hatte kecke, wenn auch nicht ausladende Brüste und einen frechen Entenpopo. Leise grunzte Sebastian vor sich hin, so, als würde er leise schnarchen, aber dieses Grunzen war Ausdruck tiefster Zufriedenheit und Lust. Heute Abend würde er das Susannchen rannehmen, sobald sich die Wirtsstube entvölkerte. Darauf musste er allerdings lange warten – erst in den frühen Morgenstunden wankten die letzten Dorfbewohner hinaus ins Dunkle und ließen eine völlig erschöpfte Susanne zurück. Sie setzte sich oben an den Tisch und verbarg ihren Kopf zwischen ihren Armen.
Außer Sebastian und Holger war niemand mehr anwesend. Das Wirtepaar schlief unter dem Dach, keine Geräusche würden zu ihnen durchdringen. Sebastians Schwanz schmerzte seit längerer Zeit, er war noch so bereit für Susanne. „Willst Du wirklich…“, lallte der betrunkene Holger und machte eine Kopfbewegung Richtung Susanne.
Sebastian stand auf, ging auf Susanne zu, stellte sich hinter sie und legte ihr seine schweren Pranken auf die zarten Schultern. Susanne zuckte zusammen. Noch nie hatte ein sie Mann berührt, gleichzeitig durchfloss ihren Körper Erregung. Sebastians schwere, warme Männerhände auf ihren Schultern… das tat gut, so gut… Susanne streckte sich durch, und Sebastian fühlte sich, als kontrolliere er ein Pferd. Er zwinkerte Holger belustigt zu und knetete, so sanft er es vermochte, Susannes Schultern. Diese atmete tief durch. Sie war zu erschöpft, um den Mann abzuschütteln, und eigentlich wollte sie es gar nicht. Sie wollte nicht, dass Sebastian von ihr abließ. Holger schüttelte das eine über das andere Mal den Kopf, war nun aber stocknüchtern und neugierig, wie weit sein Freund die hässliche Susanne treiben würde.
Die hässliche Susanne
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