Die Hochzeitsnacht

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Die Hochzeitsnacht

Die Hochzeitsnacht

Peter Hu

So ging es noch manche Minute. Schließlich zerspliss auch der letzte Faden, ...und ihre hilflos verschnürten Körper tauchten in die Flut...

Doch in dieser buchstäblich letzten Sekunde stieß ein Stecken aus dem dunklen Nichts hervor. Am anderen Ende befand sich ein mythischer Araber mit wehendem Bart. Im letzten Augenblick war es Ali gelungen, den rettenden Haken zwischen ihre gebundenen Handgelenke zu schieben. Im Verein mit sieben kleinen Kriegern, zog er das Bündel an Land. Alles ging so schnell, dass kaum ein Pyranja ernsthaft zuschnappen konnte. Nun ja, hier und da ein Fetzen Haut, ...und ja, auch ein paar wenige Gramm frischen Fleisches, hatten unsere Liebenden schon eingebüßt. Doch was bedeuteten schon ein paar kleine, oberflächliche Wunden, im Vergleich zu der großen Liebe, die sie offenbar in dieser Stunde endlich gewonnen hatten?

„Das war wirklich knapp“, ...schnaufte Porni, während ihnen der Araber die strengen Fesseln zerschnitt. Wäre es nach Sabin gegangen, hätten die ruhig noch ein Weilchen dran bleiben können. Sie spürte ihre Wunden kaum, so stark war der Rausch ihres Glücks…

„Wie hast du uns überhaupt gefunden?“ ...erkundigte sich der Professor einigermaßen verwundert, während er sich den letzten, gierigen Pyranja von der Wade löste...

„Das ist eine lange Geschichte. Und es wäre ja wirklich auch fast um Sackhaaresbreite ins Auge gegangen. Bedanke dich bei den Schamanen unserer kleinen Freunde.“
„Die blonde Schönheit an meiner Seite heißt übrigens Sveta. Sie weiß auch so einiges pikantes über unseren sauberen Generalissimo zu berichten...

„Aber damit soll sie warten, bis ich es laut und deutlich verkündet habe“, ...meldete sich Sabin aufgeregt zu Wort: „Porny und ich sind jetzt ein Paar, dass das jetzt endlich offiziell ist! ...Er hat mir übrigens gerade die Ehe versprochen. ...Ist das nicht wunderbar?“

„Gratuliere“, ...applaudierte Ali. „Da wird er sich ja kaum noch mal heraus winden können. Zumal ich seine Worte auch klar und deutlich gehört habe, als wir uns durch den Höhleneingang zwängten“, ...zwinkerte er der Blonden verschwörerisch grinsend zu.

Am Vorplatz des Zugangs wurden sie schließlich vom edlen Häuptling persönlich in Empfang genommen.
„Schön, euch noch einmal lebend zu sehen“, ...begrüßte er die angeknabberten Abenteurer. „Aber lasst uns keine kostbare Zeit verlieren. Wir müssen den feigen Generalissimo fangen, bevor er zu seinen Leuten stößt, um erneuten Widerstand zu organisieren. Ein paar meiner Späher sind ihm bereits dicht auf den Fersen.“
„Ja, ...bringen wir diesen miesen Hund zur Strecke“, ...drängte auch Sveta zur Eile. Selbstredend brannte die heißblütige Russin darauf, ihren gemeinen Peiniger noch einmal in die Finger zu kriegen. Nervös wichste sie den kalten Lauf ihrer Kalaschnikow.

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Im engen Tal des Oranga Rivers, kam es dann endlich zum letzten Gefecht. Eine Geröllawine hatte die enge Uferstraße blockiert. Eine kleine Sprengladung zur rechten Zeit hatte genügt, den Berg ins Rutschen zu bringen. Die eilig fliehende Jeepkolonne saß fest.

Natürlich gingen die professionellen Leibwächter des Generalissimo sofort mit ihren schweren Waffen in Stellung. Der Anblick dieser breiten Kerle mit ihren grimmigen Gesichtern und dem tödlichen Stahl in ihrer Hand, konnte schon beeindrucken. Selbst einige Scharfschützen mit bestem Zielfernrohr waren dabei. Leider aber, konnten die ihren Gegner nicht ausmachen. Denn der war ein Meister der Tarnung und befand sich mitten im schützenden Dickicht.

...Auch Renu-Drei-Grillen-Stechmücke war ein Scharfschütze erster Güte. Statt Tarnhosen, trug er Penisköcher und Bananenblätter. Seine Bewaffnung war weitestgehend aus Holz. Dennoch: Mit seinen hölzernen Blasrohr, so ging das Gerücht, konnte er den Grünen Waldfrosch aus zweihundert großen Schritten mitten ins Arschloch treffen; ...ohne seinen Schließmuskel zu verletzen. Und seine Ziele waren groß wie Felsbrocken, ...und dazu nur unzureichend gedeckt. Noch ehe sie das Zierpen des winzigen Pfeiles vernahmen, grub sich sein Mückenstachel auch schon nahezu schonend in ihre Haut.
Petro De-Zarpa schlug noch eben nach der Mücke auf seiner Stirn, da sank er schon in tiefen Schlaf. Auch Migueles Mimosa spürte den Stich erst, als es längst zu spät war, ...dann sanken auch Pele und Ingles mit seligem Babylächeln über ihren Schnellfeuerwaffen zusammen. Meres De-Ingles machte etwas Krach beim fallen, ...La-Blöm der Söldner, konnte immerhin noch sein Gewehr heben, ...aber das Fadenkreuz verschwamm, noch ehe er den Finger krumm machen konnte. Dann erhoben sich die kleinen Krieger aus dem Gebüsch ...und setzten zum Sturm an, ...dicht gefolgt von Orns kleiner Schar.

Der Generalissimo blinzelte schwach. Statt eines Blasrohrpfeiles, hatte ihn ein harter Schlag mit dem Gewehrkolben getroffen.
...Träumte er? ...War er schon im Paradies? ...Er blickte an nackten, heiß geformten Frauenbeinen empor, die in für ihn schwindelerregender Höhe in körperenges Latex übergingen.
Irgendwo hatte er dieses Kostüm schon einmal gesehen. Doch spätestens in Bauchnabelhöhe verschwamm sein Bild endgültig. Und dass dieser Traum gewiss ein Alptraum werden würde, wurde ihm spätestens klar, als er Svetas Stimme erkannte. Das Russische Sturmgewehr, dessen Lauf sie ihm während der kurzen Unterhaltung direkt unter die Nase hielt, trug auch nicht gerade zu seiner Beruhigung bei.

„So trifft man sich wieder“, ...knurrte sie nur böse.
„Aber keine Angst. Ich werde dich nicht erschießen, ...auch wenn mir der Abzugfinger juckt. Mit meinem „Gestrengen Herren und Meister“, habe ich weitaus besseres vor“...

Die gefangenen Soldaten der Leibgarde wurden fest verschnürt, und anschließend auf die unbequemen Ladeflächen ihrer eigenen Jeeps verladen. Anschließend schaffte man sie über holprige Pisten, und schließlich im anstrengenden Fußmarsch zum großen Wajalabyrinth. Dort warteten schon einige dampfende Kessel auf sie...

Das Begrüßungsfest nahm seinen üblichen Verlauf. Die Ehrengäste amüsierten sich königlich. Auch die gefangenen Soldaten konnten sich am Ende nicht beklagen. Ihnen wurde selbstverständlich kein Haar gekrümmt. Ganz im Gegenteil, wenn wir vielleicht von dem einen oder anderen Sackhaar absehen, das durch heftige Reibung verloren ging.
Die wilden Mädchen des Stammes mochten vielleicht etwas klein von Wuchs sein. Aber ihr sexuelles Geschick übertraf wohl alles, was die derben Kriegsmänner je in der sogenannten zivilisierten Welt erlebt hatten. Und dazu waren sie von solch einer erlesenen Schönheit, dass sie bekanntlich schon manchen Missionar hat vom Glauben hat abfallen lassen.
Eines stand jedenfalls fest. Nach dieser Party würden die Soldaten nicht mehr im Ansatz auf die Idee kommen, ihre Waffen jemals wieder gegen diese gastfreundlichen Menschen zu richten. Manch einer dachte schon jetzt darüber nach, sich dem Stamm anzuschließen…

Der böse Generalissimo hingegen, hatte weitaus weniger Glück. Sveta hatte ihn zur Strafe auf den steinernen Ochsen geschnallt, und ihn die ganze Zeit über beim lustvollen Treiben der Anderen zuschauen lassen.
Als das Fest dann vorüber war, kam die Stunde ihrer speziellen Rache. Die Russin hatte sich unter seinen Augen einen grünen Rohrstock geschnitten und genüsslich mit dem Taschenmesser geschält.
Und dieses frische Grün tanzte nun hemmungslos auf dem nackten Arsch ihres einstigen Schinders. Der Bösewicht jaulte wie ein getretener Straßenköter, als sie ihn endlich, begleitet von dicht platzierten Feuerstößen ihrer Beutewaffe, in die Tiefe des Labyrinths trieb.
Der große General, bar seiner Uniform und aller Orden, wirkte jetzt ziemlich lächerlich in seiner Nacktheit. Der feuerrote Pavianarsch tat sein übriges. So rannte er zum rieselnden Staub der Geschosse wie ein gehetztes Karnickel um sein erbärmliches Leben, bis er in einer Felsspalte verschwand.
Wochen später, wurde der große Feldherr noch einmal von Gummizapfern im Wald gesehen. Doch danach sah man ihn nie wieder. Wahrscheinlich hatte ihn der große Makonatovogel gefressen...

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Oranga City - Plasa Hotel:

Professor Doktor P. Orn lag schon wieder in Fesseln. Jedoch lag er dieses mal in einem recht bequemen Messingbett. Sein bestes Stück war von der Eichel bis zum Schaft mit feinstem Honig bestrichen.
„Damit du mir nicht wieder davon läufst“, ...hatte Sabin gelacht, als er verwundert in dieser süßen Zwangslage erwachte.
Doch nun reagierte er alles andere als panisch. Der Blonde Engel war einzig in den durchsichtigen Hauch eines weißen Nichts gehüllt. Und als dieser Engel seine Posaune zu blasen begann, hockte er sich so geschickt über sein Gesicht, dass es auch noch frische Feige zum Frühstück gab...

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Bei ihrer Ankunft in Oranga Citi, hatte man die Archäologen wie Helden empfangen. Und irgendwie waren sie das ja wohl auch.
Das Auge des Ochsen blieb zwar verschwunden, war aber nicht in den Händen des bösen Generals. Sveta hatte seine Uniform bis hin zu den Unterhosen als Trophäen mit in die Stadt gebracht. Dazu eine Fotostrecke seiner Demütigung, die schon Tags drauf in allen Zeitungen des Landes abgedruckt wurde. Selbst wenn er den Urwald überleben würde, ...den Mann nahm niemand mehr ernst. Und Svetas Zeitungsartikel taten ein Übriges...

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...Ja, dies war der Morgen nach ihrer Hochzeitsnacht. Orn hatte keinen Rückzieher mehr machen können, als Sabin dem Staatspräsidenten von ihrer nackten Romanze über dem Pyraniabecken und dem dort gegebenen Hochzeitsversprechen erzählt hatte.
Dieser war derart gerührt, dass er alles sofort in die Wege leitete, und höchst persönlich den Trauzeugen gab.
Er ließ es sich natürlich auch nicht nehmen, den Bezwingern des Generalissimos die große Hochzeitssweet im Oranga City Plasa zu spendieren.

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...zurück ins Messingbett:
Nach der langen Hochzeitsnacht war die junge Frau Orn bereits am Morgen wieder so scharf, dass sie sich entschloss, ihren frisch erbeuteten Gatten ans Bett zu fesseln, ...und seine Müdigkeit schnell fort zu blasen...
...Ihre straffen Kegelbrüste hoben sich selbstbewusst, als sie schließlich auf seinem Masten Platz nahm, ...und einen sinnlichen Ritt begann…
Schließlich sank Sabin selig erschöpft auf ihn herab. Aber ihre zitternde Pussy war noch immer nicht satt.
„Mach es mir noch einmal“, ...bettelte sie herzzerreißend, nachdem sie sich ein klein wenig erholt hatten. Der Altersunterschied machte sich beim Professor schon ein bisschen bemerkbar...
Dennoch strengte er sich an und kompensierte mangelnde Ausdauer mit Technik. Sabin liebte seine Technik. Er kannte Griffe und Zungenschläge, die sie sofort erbeben ließen.
Sie trieben es noch bis zum späten Nachmittag. Dann endlich, ließen sie sich das Frühstück ans Bett bringen...

Ende

...na jedenfalls fast...

Denn natürlich dürfen wir auch Ali und Sveta nicht vergessen. Auch sie waren an diesem Tag natürlich höchst aktiv…
Ali bescherte seiner Russischen „Dunkel-Blondine“ nicht weniger als neuen erschöpfende Orgasmen. Der Araber begeisterte sich mit jedem Tag mehr für dieses phantastische Weib. Sie war nicht nur schön, klug, und äußerst verdorben, was ihre erotischen Praktiken anging; ... sie konnte dazu auch noch recht gut schreiben. Und die Leute lasen es...

Wir schreiben die Ruhephase zwischen dem sechsten und siebten Höhepunkt. Die Beiden hatten gerade eine kleine Kaffeepause eingelegt und stärkten sich mit etwas Gebäck.
Sveta beugte sich gerade nackt über den Schreibtisch. Sie überflog noch einmal ihren neuen Artikel, den sie am Abend ihrer Zeitung faxen würde. Dabei bot sie dem Orientalischen Hengst eher zufällig die verführerisch knackige Kehrseite.

„Wir sollten einen Vertrag aufsetzen,“ ...schlug Ali vor, während er streichelnd ihre Hüfte umfasste und sie zwischen die Schulterblätter küsste.
„Du bist eine ausgezeichnete Schreiberin, ...ich ein sagenhafter Märchenerzähler, der leider ohne jegliche Schulbildung aufwuchs. Daraus könnte sich doch eine fruchtbare Geschäftsidee ergeben. Ich diktiere dir pikante Geschichten in die Feder, ...du schreibst sie auf, ...feilst hier und da ein bisschen nach, ...findest einen Verlag, was bei deinen Kontakten und diesem Aussehen kein Problem sein dürfte“…
…„Schlichtweg: Wir werden gemeinsam reich, ...und in den Schreibpausen können wir herrlich miteinander ficken.“

„Das klingt gar nicht so schlecht“, ...hauchte die Nackte

„Komm, setz schon den Kontrakt auf“, ...gurrte Ali, während seine linke Hand unter geschicktem Kraulen unter Svetas Achselhöhle hindurch fuhr.
Als dieses Kraulen den strotzenden Kegelbusen erreichte, hatte die erregte Schöne schon einen altmodischen Füllfederhalter in der Hand.
Als sie zu kneten begann, glitt der Schreibstift zwischen ihre Finger.

Als sie die Feder in die Tinte tauchte, ...tauchte Alis Geigenstab bereits von hinten in ihr fleischiges Allerheiligstes. Unter seinen langsamen Stößen fiel der Vertrag zwar etwas zitterig aus, ...aber beide hatten ein wirklich gutes Gefühl bei der Sache...

Für ihren ersten Bestseller benötigten sie kaum ein Jahr. Zwei weitere vergingen, da wurde er sogar verfilmt. Und bei einem Bestseller blieb es nicht.
Das Happy-End bleibt natürlich nicht aus. Sveta wurde schließlich Alis vierte Frau. Und bald
besaßen sie eine recht vorzeigbare Villa in Hollywood.
Ali konnte sich endlich das weiße Luxustaxi einer Europäischen Hochpreismarke leisten, das er sich immer gewünscht hatte. Natürlich fuhr er es nur noch zum Spaß.

Dazu besaß er natürlich auch eine schneeweiße Luxusjacht, ...und alles was dazu gehörte…
Auch Alis drei anderen Ehefrauen, konnten Sveta auf Anhieb sehr gut leiden; ...denn sie hatten alle großen Spaß am Geld ausgeben...
Sie lebten also alle glücklich und zufrieden.

...Professor Doktor P. Orn wurde die Oberaufsicht bei den wiederaufgenommenen Waia-Ausgrabungen im Orangischen Urwald übertragen. Er wurde bald auch ziemlich berühmt. ...Nicht etwa wegen eines wirklich bedeutenden Fundes. Aber er hatte einen guten, bescheidenen Freund, der in Hollywood lebte.
Sabin begleitete ihn fortan auf all seinen Forschungsreisen. Eifersüchtig überwachte sie auch jede seiner Vorlesungen. Schließlich kannte sie diese kleinen, geilen Studentinnenluder mit Ambitionen nur zu gut. Sie war ja selbst mal eins...

Einmal im Jahr traf man sich auf Alis prächtiger Jacht, um bei kühlen Drinks von alten Zeiten zu plaudern...

...Auch Frau Doktor Willhelm ging es inzwischen ganz phantastisch. Sie war jetzt schwer reich und lebte unter falschem Namen auf den Bahamas.
Eines Tages traf man sie zufällig im Jachthafen wieder. Das alte Kriegsbeil war längst begraben. Man musste auch gönnen können. Auch diese Frau hatte schließlich mit hohem Einsatz für ihren Erfolg gekämpft.
Reihenweise brach sie hier die Männerherzen. Denn sie war noch immer ein bildschönes, gieriges Raubtier...
Auch sie war bald ein gern gesehener Gast auf Alis Schiff, Teil der traditionellen Treffen, ...und nicht zuletzt schließlich ein nicht unwesentlicher Teil dieser Geschichte.
Die vollbusige Schönheit inspirierte Ali zu weiteren Drehbüchern. Auch Computerspiele kamen neuerdings in Mode. Ali kreierte eine ganz neue Heldenfigur. Viel Oberweite, knappe Shorts, ...zwei große Pistolen an der Seite. Laura sollte sie heißen. „Laura A., B. ...oder vielleicht C. ?“ ...er wusste es noch nicht so genau.

Und das Auge des Ochsen? Ali hatte oft im Vertrauen danach gefragt. Doch Frau Doktor lächelte nur vielsagend mit einem Augenzwinkern…

ENDE

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