Die Jungs vom Strand

Eine nicht alltägliche Ehe - Teil 7

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Die Jungs vom Strand

Die Jungs vom Strand

Grauhaariger

Die zwei jungen Kerle, die neben Roger, Maksym und Andi auch dieser Runde angehörten, schlossen sich an. So war Olivia als einzige Frau neben den vier Männern übrig. Liv hatte zwar gehofft, dass Maria mit ihrem Freund noch bleiben würde, aber auch sie begründete ihren Aufbruch mit dem frühen Aufstehen müssen wegen ihrer Uni in Greifswald.
Die jungen Leute fanden sehr schnell einen Draht zu Martin, so dass sich dieser in der Freundesrunde gut aufgehoben fühlte. Das Thema Mats wurde nur kurz angeschnitten und nach einem Anruf bei Luisa erfuhren sie, dass die Beiden scheinbar wieder friedlich vereint waren. „Die ficken jetzt bestimmt…!“ Maksym machte diese Anspielung. Immer wieder war während des Abends das Thema Sex und Erotik angesprochen worden. Und nachdem von den Gästen nur noch Liv und Martin übrig waren, intensivierten die drei Loftbewohner diese Themen. Ja, es war eine schicke Wohnung, die in mühevoller Arbeit aus der alten Fabrikhalle entstanden war.
Martin war durchaus klar, nachdem in der Unterhaltung mehrfach die Freizügigkeit in ihrer Beziehung zur Sprache kam, dass Andi, Roger und nicht zuletzt Maksym versuchen würden, mit Olivia im Bett zu landen. Würde Olivia das wollen? Oder wären gleich drei fremde Männer dann doch zu viel für sie? Mit zwei Fremden, zugegeben, die waren schon etwas älter als die Jungs hier, das gab es ja schon damals auf Rhodos.
Im weiteren Abend ergab sich dann das Szenario, dass Olivia ausgestreckt auf der Wohnlandschaft lag, mit dem Kopf auf Martins Oberschenkel, während Roger ihr die Füße massierte. Liv trug ein Sommerkleid und Roger gefiel es, ihre Beine immer weiter nach oben hin in die Massage miteinzubeziehen.
Martin umspielte indessen mit den Fingern Olivias Gesicht, ihre Ohren, die Halspartie und durchfuhr natürlich auch ihre Haare.
„Wie ist das so;“ fragte Andi und knüpfte auf Olivias Antwort nach ihrem Beruf an, „haben Piloten überall da wo sie hinfliegen eine Geliebte?
„Also ich hatte eine Zeitlang in München einen Geliebten,“ verriet Liv lächelnd. „Für meine Kollegen kann ich nicht sprechen. Manche vielleicht schon und manche nicht!“
„Und was sagt dein Mann dazu?“ Andi wollte es genau wissen.
„Dass ich einen Geliebten hatte?“ Olivia tat unschuldig. „Frag ihn doch selbst!“
„Um es kurz zu machen…“, schaltete sich Martin ein, „Der Geliebte ist jetzt ihr Ehemann!“
„Och, das ist ja langweilig!“, kommentierte Andi. Neugierig fragte er jedoch weiter: „Und sonst nirgendwo einen Lover?“
„Es gibt da eine Frau;“ erzählte Olivia nachdenklich.
„Wie?“, hakte Roger nun ein.
Olivia lächelte verschmitzt. „Mein Mann und ich haben manchmal eine zweite Frau im Bett! Und die würde ich durchaus als meine, beziehungsweise unsere Geliebte bezeichnen.“
„Jungs, wir haben keine Chance!“ Maksym war es, der diese Feststellung traf.
„Das würde ich so nicht sagen…!“, stellte Olivia in den Raum. Seine Frau wäre also nicht abgeneigt, überlegte Martin. Sollte er es laufen lassen? Oder zum Aufbruch mahnen?

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