In Kalifornien gab es bald einen zweiten Präsidenten, ehe das Land im Jahr 2079 der totalen Anarchie zum Opfer fiel. In diesem Umfeld entstanden die verschiedenen Gangs, zu denen auch Amy und Roxy gehörten. Miss Chang versuchte den jungen Frauen klarzumachen, dass die wiederauferstandene Demokratie eine große Chance bot. Sie versuchte vergeblich, zu den Schülerinnen durchzudringen. Mädchen wie Amy und Roxy wehrten sich gegen jede Form der Autorität, auch wenn sie das nicht offensiv zur Schau stellten. Die jungen Frauen warteten nur auf eine Gelegenheit, die es ihnen ermöglichte, in ihr altes Leben zurückzukehren. Trotz der gegenseitigen Antipathie verband Roxy und Amy ein ähnlicher Background. Roxy flüsterte in Amys Richtung: „Glaubst du, dass sie schon einem Mädchen den Arsch versohlt hat?“ Amy beobachtete die Lehrerin, ehe sie antwortete. „Ich traue es der Alten zu, aber ich schwöre dir, dass mir das nicht passieren wird.“ Roxy grinste. „Du warst aber ganz knapp davor, als du deinen nackten Hintern gezeigt hast. Das war ein geiler Anblick!“ Amys „Halts Maul!“ glich einem Zischen. Miss Chang beendete die Unterrichtsstunde, nachdem sie den Mädchen ihre Hausaufgaben mit auf den Weg gab.
Während die jungen Frauen ihre Zimmer aufsuchten, behielten sie die Wachleute im Auge. Die weiblichen und männlichen Aufpasser folgten strikten Vorgaben. Jegliche Rebellion seitens der Schülerinnen sollte im Keim erstickt werden. Roxy sah das Paddle, das am Gürtel der Aufpasser baumelte. Ihr entgingen auch nicht die Handschellen, die gleich neben dem Paddle befestigt waren. Eine der Wachen konnte nicht älter als Mitte Zwanzig sein. Die hübsche Blondine beobachtete Amy und Roxy, als die beiden ihr Zimmer betraten. Die spartanisch eingerichteten Räume wurden von mindestens vier Mädchen bewohnt. In Amys und Roxys Fall erhöhte sich die Anzahl auf fünf Bewohnerinnen.
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