Die Konkurrenz schläft nicht

Völlig losgelöst - Teil 5

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Die Konkurrenz schläft nicht

Die Konkurrenz schläft nicht

Svenja Ansbach

Untenrum gab es fünf verschiedene Modellierungen der himmlischen Pforte jeweils in den Varianten ‚mit Bär‘ und ‚ohne Bär‘. Natürlich gab es auch Haushalts- und sonstige Arbeitsroboter ohne Geschlechtsmerkmale und männliche Versionen mit Penissen in den fünf Größen ‚klein‘, ‚mittel‘, ‚groß‘, ‚Oh mein Gott!‘ und ‚Gibt’s den auch in weiß?‘
Beim gemeinsamen Abendessen berichtete Zaphod sehr häufig und voller Stolz von den Fortschritten die sie bei der 4K-Reihe machten. Die beste aller Freundinnen, Trish, reagierte darauf halb belustigt, halb interessiert. Manchmal regte sie das auch ein bisschen an. Im Schlafzimmer gings dann ein bisschen munterer zu, so jedenfalls Zaphods Eindruck.
Und bald konnte er berichten, dass in den nächsten Tagen die Testungen stattfinden würden, wo sich traditionell die Mitarbeiter mit ihren Werken ‚auseinandersetzen’ mussten. Er wies eigens darauf hin, dass das in ihren Arbeitsverträgen stand. Trish verdrehte die Augen bevor sie dann grinsend entgegnete. „Na, ihr müsst ja Opfer bringen!“ Der Spott war nicht zu überhören.
„Nicht wahr, ist schon viel verlangt.“ Sehr überzeugend klang das nicht, aber musste es auch nicht, denn er wusste das sie damit prinzipiell kein Problem hatte. Es waren ja nur Maschinen.

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Eine Woche später.
Tricia war auf Dienstreise. Sie war für einen Kundenauftrag vom ‚Senator Charles Knox-Aerodrom‘ nach ‚San Cesaro – District of Rom‘ geflogen, einer Trabantenstadt im Südwesten von Rom die selbst schon wieder zwei Millionen Einwohner hatte. Der nach einem der Gründer ihres Staatswesens benannte Flughafen lag direkt neben dem Raumhafen ‚Austin III‘. Die beiden teilten sich die gleichnamige Hyperloopstation. Dort würde Zaphod seine Trish heute spät am Abend gegen 23.00 Uhr abholen.

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