Was mir aber fehlt, ist tiefgründige Erfahrung mit dem weiblichen Becken, Alke, und darum habe ich Dich eingeladen. Ich möchte, ja, ich muss, mehr über das weibliche Becken wissen, denn nur so kann ich meine Heilkunst voranbringen. Wir haben nicht viel Zeit, Deine Zimmerstunde ist rasch vorüber. Würde es Dir etwas ausmachen, Dich hinter dieser Stoffwand dort drüben auszuziehen?
Die «Stoffwand» bestand aus teurem Leinen, wovon die Haushälterin von Ronathan auf dem Markt einen ganzen Ballen erworben hatte. Alke, die es sich ja gewohnt war, sich vor Männern zu entblößen, nickte dem jungen Arzt zu, stand auf und zog sich hinter der Stoffwand bis auf ihr Unterhemd aus. Dann trat sie selbstbewusst auf Ronathan zu, dessen Herz bis zum Hals klopfte, als er Alkes frechen Busch erblickte, der zwischen ihren Schenkeln lockte. Wildwuchs war damals an der Tagesordnung, keiner Frau wäre es in den Sinn gekommen, da unten rumzumachen, mit einer Klinge schon gar nicht, denn die teuren Klingen waren dazu da, dass sich die Männer jeden Morgen rasieren konnten. Wenn sie sich rasierten. Also ließ man es da unten sprießen, und die Männer kannten gar nichts anderes. Kaum einer hatte detaillierte Vorstellungen von einer Vulva, denn die Menschen kamen sich im trüben Licht der Petroleumlampen näher, es gab nur ganz selten ein Vorspiel. Es wurde der damals als Vut bezeichneten Vulva schlicht enthalten.
Nun also legte sich Alke auf den Untersuchungstisch, den Ronathan vorsorglich mit mehreren Seidenkissen gepolstert hatte, öffnete ihre Schenkel und präsentierte dem Heilkundigen ihre Muschi. Nur mit Mühe konnte Ronathan seine Erregung verbergen. Er zitterte am ganzen Körper und konnte es kaum erwarten, Alkes Vut zu berühren. Wie schön dieser heilkundliche Beruf, diese Berufung, doch sein konnte, wenn es einmal nicht um ein Gangrän ging!
Die Leder-Moni
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