«Atme tief, Alke, ich werde Dich jetzt berühren.» Intuitiv war es Ronathan bewusst, dass die weibliche Seele über die Atmung erreicht werden kann, und er ahnte auch, dass es im Frauenkörper Verbindungen gibt zwischen Soma und Psyche, zwischen Leib und Über-Leib, zwischen der Adnexe, dem Herzen und dem Gehirn. Das war womöglich der Grund, warum die Augen von Alke leuchteten, als Ronathan ruhig seine Hände auf ihren Bauch legte. «Ich spüre Deine Atmung», sagte er mit in die Ferne gerichtetem Blick. Es fiel ihm zunehmend schwer, sich zu beherrschen, den Sexus außen vor zu lassen und die kognitive Ebene des Arzt-Patientinnen-Verhältnisses in den Vordergrund zu rücken. Dann tastete er sich tiefer, bis auf Nabelhöhe. Alkes Mamillen hatten sich längst aufgerichtet und durchstießen beinahe ihr Hemd, wie zwei winzige Türmchen. Sie schob sich eines der Seidenkissen unter den Kopf, schloss die Augen und öffnete den Mund. Ronathan hielt inne, um Alke, dieses Gesamtkunstwerk einer Frau, auf sich wirken zu lassen. Dann teilte er das hübsche Buschwerk von Alkes Vut. Obwohl sie Dutzenden von Männern beigewohnt hatte, oder sie ihr, wirkte ihre Vulva frisch und glänzte in zartrosa Pastellfarben. Und dann entdeckte es Herr Doktor Ronathan Weisslinger. Er entdeckte das kleine, frech aufgerichtete Knöpfchen, dort, wo im oberen Drittel der Vut die Schamlippen aufeinandertreffen. Ronathan berührte zart Alkes Kitzler. In ihrem Körper breitete sich Wärme aus, Wärme, die sie so noch nie gespürt hatte. Die Geschäftsleute und auch die höherstehenden Gutsbesitzer, die sie in den Gemächern im Goldenen Kalb genommen hatten, schienen immer in Eile zu sein, hatten wortlos ihren Prügel in Alkes Innerstes geschoben, hatten gegrunzt und ein bisschen klebrige Flüssigkeit in ihr hinterlassen, bevor sie, mit einem letzten kräftigen Griff an Alkes Brüste, den Raum ohne ein weiteres Wort verlassen hatten.
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