“ Verena schwieg. „Das tut weh! So ein Arsch!“, entfuhr es mir. „Na, der hatte bestimmt auch keine schöne Kindheit“, sinnierte Katja. „Und wann hat’s dann bei Dir Klick gemacht?“ „Hat dann auch nicht mehr lange gedauert. 6 Monate später waren wir geschieden.“ „Und dann? Was war mit Deinen Gefühlen, Deinen Sehnsüchten?“, wollte ich weiterwissen.
„Nun, so von dieser Last befreit, habe ich angefangen, mich, meine Lust und meine Sexualität so richtig zu entdecken. Einen Abend, ich war einfach rattenscharf, hab ich mir den Pizzaboten gegriffen. Der hatte dann Bange, er würde rausfliegen, wenn das der Chef mitkriegen würde, weil er zu spät zurück war. War ’n geiler Quickie!“ „Hast Du den dann nochmal wiedergetroffen?“, fragte Katja neugierig. „Habt Ihr euch wiedergesehen?“ „Ja, ein paarmal, und nach 14 Tagen stand schon seine Zahnbürste im Glas und er fragte, ob ich was dagegen hätte, wenn er ab und zu mal ein T-Shirt in die Wäsche packt. War zwar ein talentierter, gutaussehender Stecher, aber der hat eine Mama gesucht! Da hab ich ja absolut keinen Bock drauf gehabt. Ich nehme mir das, was ich haben will, und sonst tschüss! Ich wollte alles andere, bloß keine Beziehung mehr. Vorerst jedenfalls nicht. Hab dann so einiges mit und an mir selbst ausprobiert, mir ’ne nette Sammlung Spielzeuge zugelegt und noch einiges mehr.“
„Spannend! Die Nummer mit mir im Zug, hast Du das schon mal gemacht?“ Ich brachte das Gespräch wieder auf unsere Begegnung.
„Dass ich spritzen kann, wenn ich Mega-geil bin, hab ich mal beim Masturbieren entdeckt, zufällig. Erst hab ich gedacht, was ist denn nu los. Hab mich dann schlau gemacht, dass eigentlich alle Frauen squirten können, jedenfalls die meisten. Wenn erstmal der Knoten im Kopf geplatzt ist, geht so einiges!“ Verena lächelte geheimnisvoll.
Die Lesestunde
Showtime - Teil 2
6 20-32 Minuten 0 Kommentare
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