Die Lesestunde

Showtime - Teil 2

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Die Lesestunde

Die Lesestunde

Lenard D. Blixen

Natürlich eine extra Verneigung hin zu Verena, klar.
Frau Schneider kam mit einem Mikrofon auf die Bühne. Auch sie bedankte sich sowohl bei mir für meine Ausführungen als auch beim Publikum dafür, dass es mir so lange und so aufmerksam zugehört hatte.
„Herr Blixen, vielleicht noch ein Wort an unsere Gäste: Woher nehmen Sie nur Ihre Ideen, die Ihren Protagonisten so viel Leben einhauchen?“ „Nun, irgendwann wollte ich meine Memoiren schreiben. Dabei tauchten viele dieser Erlebnisse wieder in meiner Erinnerung auf, die Sie nun in meinen Büchern nachlesen können. Selbstverständlich sind auch Begebenheiten eingeflochten, die es wohl noch zu erleben gibt. Ich wünsche Ihnen beim Lesen viel Vergnügen und noch mehr Anregungen, die Sie sehr gerne auch nacherleben dürfen. Gerne dürfen Sie mir auch Ihre Anregungen, Kommentare und Wünsche über die Verlagsadresse zukommen lassen. Darüber würde ich mich wirklich sehr freuen! Vielen Dank!“ „Meine Damen und Herren, im Anschluss haben Sie Gelegenheit, dort am Tisch im Foyer ein signiertes Exemplar zu bekommen.“
Zusammen verließen wir die Bühne und ich setzte mich hinter den Schreibtisch, der neben dem Ausgang stand. Zahlreiche Leserinnen hatten sich schon in eine Reihe gestellt, um eine begehrte signierte Ausgabe zu bekommen.
Ich zückte meinen Füllfederhalter, nahm ein Buch vom Stapel neben mir, klappte den Einband auf und schaute der ersten Dame am Tisch mit einem Lächeln ins Gesicht: „Was darf’s denn sein, junge Frau?“ „Bitte für Marlies.“ Ich signierte und überreichte das Buch. So ging es einige Male, als ein Mann um eine Widmung bat.
„Hallo Herr Blixen, Sie schreiben wirklich tolle Geschichten aus dem Leben. Ich hätte gerne von Ihnen in den Einband geschrieben: Für meine liebe Frau Julia, in Liebe.“

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