Ich überreichte ihm sein Exemplar und er bedankte sich mit den Worten: „Wir beide haben alle Ihre Bücher gelesen und sie haben unsere Ehe sehr bereichert! Vielen Dank.“
Ja, das waren die Momente, die einem bestätigen, das Richtige zu tun und nicht damit aufzuhören, solange man noch entsprechende Fantasien im Kopf hat.
Die letzte in der Reihe war Verena. „Guten Abend Verena, ich freue mich sehr, dass Du da bist! Ich hoffe, mein neues Buch gefällt Dir. Was darf ich Dir hineinschreiben?“ „Hmm. Gute Frage. Wenn aus Buchstaben Gefühle werden, wenn sich Gefühle materialisieren, kann das Schönste auf Erden entstehen!“ „Ui, das hast Du aber schön beschrieben! Das schreibe ich Dir gerne in Dein Exemplar!“
Ich überreichte Verena ihr Buch, da trat Frau Schneider wieder an den Schreibtisch. „Frau Kemper, Frau Schneider, die Kuratorin“, stellte ich die beiden einander vor. Sie reichten sich die Hände. „Einfach Verena“, lächelte sie Frau Schneider an. „Gerne, Katja.“ „Dann bin ich der Lenni“, ergänzte ich noch. „Was hat Ihnen, ähm, was hat Dir am besten gefallen?“, fragte Katja ganz neugierig. „Hm, schwer zu sagen, irgendwie trifft Lenni immer ins Schwarze. Aber die Szene im Flugzeug, als Laura Tom einen unter der Decke geblasen hat … Könnte ich mir gut vorstellen.“ „Jaaa, und die Reaktion der Stewardess … köstlich!“, lachte Katja. „Sag Lenni, hast Du das selbst erlebt oder ist das alles in Deiner Phantasie entstanden?“, fragte Verena mit einem Lachen. „Dazu sage ich an dieser Stelle nichts …“, ulkte ich zurück. „Was haltet ihr davon, wenn wir noch in eine kleine Bar gehen, hier in der Nähe? Katja, Du kennst hier doch bestimmt eine coole Location.“ „Hmm, ja, können wir machen. Ich muss nur noch schnell ins Büro und vorne abschließen. Wir gehen dann nebenan raus.
Die Lesestunde
Showtime - Teil 2
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