Die Magie des Wassers

Josie

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Die Magie des Wassers

Die Magie des Wassers

Gero Hard

“, ergänzte er mit trauriger Miene.
Andere hätten in diesem Moment anzüglich gegrinst, mindestens gelächelt. Hätten vielleicht sogar versucht, mir gierig das Oberteil vom Busen zu zerren. Aber er stand regungslos wie eine Statue mit Dackelblick vor mir. Nur eine deutliche Beule in seiner Hose verriet, wie ich auf ihn wirkte.
„Nun nimm mich doch endlich in den Arm, du Holzklotz. Ich warte doch schon so lange darauf. Es stimmt wirklich, ich würde damit niemals Scherze machen. Nicht bei dir!“, bettelte und erklärte ich gleichzeitig.

So langsam wurde mir die Fleischbeschau doch zu bunt. Natürlich lud der Bikini dazu ein, aber dafür hatte ich ihn nicht angezogen … jedenfalls nicht nur deshalb. War er nun schüchtern und traute sich nicht, oder war er tatsächlich unerfahren? So ganz konnte das nicht sein, denn er hatte einen Sohn, der schwerlich durch Windbefruchtung entstanden sein konnte.
Wenn ER nicht, dann musste ICH eben den Anfang machen, ging den halben Schritt auf ihn zu, der uns bis dahin getrennt hatte, und stand nun dicht vor ihm. Selbstverständlich legte ich meine Arme um seine Hüfte. Noch selbstverständlicher spürte er meine Brüste auf seiner Haut. Aber nicht ganz so selbstverständlich näherten sich meine Lippen seinem Mund. Seine Unterlippe zitterte leicht, als eine erste, kaum spürbare Berührung stattfand.
Gerade wollte ich ihn fester an mich ziehen, meine Lippen fester auf seinen Mund drücken, als plötzlich Franzi, mit Falk im Schlepptau, hinter uns die Leiter zum Ruderstand hochkletterten.
„Ist was passiert? Warum halten wir ...?“, platzte Franzi in diesen magischen Moment und zerstörte ihn damit. „Ach, ich seh’ schon…, komm Falk, wir stören gerade! Wie ich sehe, ist alles in Ordnung.“
Aber für den kleinen Falk war die Welt, nur weil seine Nanny das sagte, noch lange nicht in Ordnung. Kinder wollen immer alles ganz genau wissen, oder?

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