Sein Sohn schüttelte energisch den Kopf, aber der Vater nestelte am Klebestreifen, öffnete das Päckchen und förderte einen Vibrator zutage, meerblau, mit einer kleinen Verlängerung für den Anus und einer grösseren für die Vagina. Für Sulvas Vagina. Sulva schüttelte dezidiert den Kopf. Aber das war reinr Koketterie. Sulva lächelte. Anscheinend hatten sie schon vorhin, bei der Nachspeise, ein sexuelles Thema erörtert, denn Sulva schien nicht abgeneigt. Dann legte Monsieur Renot unserem Mauerblümchen den Arm um die Schulter und überreichte das Lustspielzeug feierlich seinem Sohn. Wir hätten unser Leben dafür gegeben, um zu erfahren, wie der Dialog zwischen den Drei sich entwickelte. Ein Sohn, ein Vater und dessen Schülerin. Was für ein Verbrechen, was für ein Skandal. Aber womöglich hielt sich die Vibrator-Erfahrung von Jean tatsächlich in Grenzen, vielleicht brauchte er wirklich eine Anleitung durch den erfahrenen Alten, der bestimmt schon zahllosen Frauen, im Séparée in Paris, einen Vib reingeschoben hatte.
Zögernd schob Sulva ihren Rock über die Schenkel hoch. Jean kniete sich auf den Teppich und streichelte Sulvas Oberschenkel. Er zog ihr die Schuhe aus, dann ihre blau-weiss gepunkteten Socken, eine echte Frivolität, wenn wir uns überlegten, wie konservativ sich unsere Schulkollegin normalerweise kleidete. Grau in Grau. Dann war das Höschen dran. Jean forderte Sulva auf, ihr Höschen auszuziehen, während der Alte gelassen die Hand auf ihrer Schulter ruhen liess. Spielten die drei irgendeinen französischen Klassiker nach? Weder Samira, noch Sirino, noch ich konnten uns an einen derart expliziten Klassiker erinnern – aber sei’s drum. Dann war es um Sirino geschehen. Sulva stand kurz auf, um ihr Höschen abzustreifen, und für den Bruchteil einer Sekunde war ihre Mumu zu sehen. Das versetzte unseren Kollegen in Schnappatmung. «Wir haben es Dir gesagt», lachte Samira.
Die magische Vulva von Sulva
34 9-15 Minuten 2 Kommentare
Die magische Vulva von Sulva
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Tja...
schreibt anitaisiris
¡ach menno!
schreibt rockroehre