Zwar war es nicht die Situation, die er sich gewünscht hätte. Aber eine, von der er so noch nie Augenzeuge geworden war.
Ich konnte ihm ansehen, dass er meine Hand führen wollte. Aber er wusste, er durfte es nicht. Daher versuchte er, mir mit seinen Blicken mitzuteilen, was er wollte. Dass er wollte, dass ich weiterginge. Dass ich meine Finger weiter wandern lassen würde. Und dass ich ihm mehr zeigen würde. Dass ich meine Beine ein bisschen mehr spreizen würde, um ihm einen besseren Blick auf meine Muschi gewähren zu können. Oder dass ich vielleicht sogar aus meinem Slip schlüpfen würde, damit er alles zu sehen bekommen würde.
Doch diesen Gefallen wollte ich ihm nicht tun. Aber immerhin schon ich meinen Slip zur Seite, öffnete meine Beine ein klein wenig mehr. Ohne Eile, denn ich hatte ja Zeit. Ja, ich hatte alle Zeit der Welt. Meine Finger fanden ihren Weg. Sanft strichen sie erst über den Hügel. Früher war ich immer ganz glattrasiert gewesen, aber mittlerweile lasse ich ein paar getrimmte Haare stehen. Gerade lange genug, dass sie nicht stoppelig, sondern schon schön weich sind. Es entspricht vielleicht nicht dem Schönheitsideal, aber ich mag das Gefühl, wenn ich diese Haare berühre. Dann brauche ich nicht einmal meine Haut zu berühren und erhalte doch eine viel aufregendere, wenn auch viel indirektere Stimulierung, als es ohne diese Haare möglich wäre. So war es auch diesmal.
Ein leises Ausatmen entwich mir.
Ich bewegte mich leicht gegen meine eigene Hand, fand einen Rhythmus, der sich schnell richtig anfühlte. Mein Kopf sank ein wenig nach hinten, die Augen halb geschlossen. Ich ließ die Bilder kommen, ohne sie zu ordnen. In meiner Vorstellung waren seine Hände jetzt doch da. Auf meiner Haut, an meiner Taille, an meinem Rücken. Sie berührten mich überall mit einem festen, selbstsicheren Griff.
Die Möglichkeit des Abends
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Die Möglichkeit des Abends
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