Hielten mich fest, gaben mir Halt. Alles fühlte sich bestimmt an.
Doch ich wusste, dass ich es war, die bestimmte. Er war ein Produkt meiner Gedanken. Ich kontrollierte ihn. Und hier in meinem Kopf tat er genau das, was ich wollte. Und wie ich es wollte. Daher war es perfekt. Und einfach nur geil. Wie er mich aus dem Kleid geschält hatte. Wie sein Mund sich langsam vorarbeitet. Wie er innehält, genau dort, wo ich es kaum aushalte. Wie seine Zunge mit meiner Klit spielt. Nicht zu heftig. Keine zu direkte Stimulation, wie es so viele Männer machen. Stattdessen leckt er um sie herum, reizt sie nur wenig, aber fokussiert sich nicht auf sie. Ich merke, wie ich immer feuchter werde, wie ich auslaufe. Und wie er doch keine Eile hat, mich zum Kommen zu bringen. Weil er stattdessen will, dass ich den Moment genieße. Dass ich die Erregung so lange wie möglich auskosten kann.
Meine Finger werden noch doch ein wenig schneller, ein wenig drängender. Ich stöhne leise, mein Atem geht unregelmäßig. In mir baute sich der Orgasmus auf, ich fühlte es klar. Es bündelte sich etwas in mir, alles fühlte sich etwas enger an. Ich atmete tiefer, fühlte stärker. Es war ein stetig wachsendes Gefühl. Und ich wollte es so lange wie möglich genießen. Daher beschleunigte ich meine Bewegungen auch nicht. Doch als ich ihn in meiner Vorstellung meinen Namen stöhnen ließ, konnte ich nicht mehr länger. Ich kam mit einem spitzen, unkontrollierten Laut, den ich dann noch zu unterdrücken versuchte. Mein Körper spannte sich an, hielt kurz die Spannung. Da war das Pulsieren, das mich durchflutete. Und ich, ich ergab mich dann der Welle und ließ mich mittragen.
Als ich wieder die Augen öffnete, war Simone verschwunden. Nein, er war nie da gewesen. Aber jetzt war auch sein Bild weg.
Die Möglichkeit des Abends
18 14-22 Minuten 1 Kommentar
Die Möglichkeit des Abends
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Ach Leni ....
schreibt Stayhungry