Die Mumu von Bubu

28 13-21 Minuten 1 Kommentar
Die Mumu von Bubu

Die Mumu von Bubu

Anita Isiris

Dann setzte sich die entspannte Runde ans Kaminfeuer, Ibram servierte einen sündhaft teuren Black Oban Whisky, der den beiden Gästen nahezu den Atem verschlug. Bubu setzte sich zu den Männern, sie nahm den beiden Gästen gegenüber Platz und schlug die Beine übereinander. Akim und Otero entging der Sekundenmoment keineswegs, der Moment, in dem „die-Beine-übereinander-schlagende-Frauen“ kurz Einblick geben auf das, was sich zwischen ihren Schenkeln befindet. Bei Bubu war es naturgegebenes, hübsch getrimmtes, tiefschwarzes Schamhaar. Ibram hatte sie gebeten, keinen Slip zu tragen. „Dein Kleid ist so dünn, ein Slip trägt nur auf und verrät zu viel über Deinen Hintern“, lachte er und gab ihr einen Klaps auf den Po. „Elégance“, fügte er an, „élégance verlangt nach Nichts, nach Offenheit, nach entspannter Frische. Darum bitte ich Dich, für diese Dinner auf einen Slip zu verzichten, Süsse“. Bubu fand nichts dabei, sie wusste, wie körperfixiert Ibram war, vor allem dann, wenn es um ihren Körper, ging.

Ibram brachte einen Toast aus, den beiden schwarzen Gästen pulsierten die Schläfen. Sie hatten das Paradies der Gattin ihres Geschäftskollegen blicken dürfen. Nun waren die beiden keine Männer von Traurigkeit, sie verbrachten ihre Abende in Clubs, mit jungen Frauen auf den Knien, die alles, wirklich alles mit sich machen liessen. Akim, die linke Hand an einer Clit, mit der Rechten ein Sektglas fassend. Beide waren sich so einiges gewohnt, und Otero liebte nichts mehr als die Magie des weiblichen Anus, dieses kleinen, unschuldigen Löchleins, mit dem sich doch so einiges anstellen lässt. Mit der richtigen Technik brachte er noch jede Frau zum lustvollen Quieken, Stöhnen und Schreien. Ferkelinnen, alle zusammen, so sein Bild. Aber die nackte Mumu der Ehefrau seines Geschäftskollegen... das war dann doch noch mal was ganz anderes. Akim und Otero erkundigten sich höflich nach Bubus Jurastudium – diese befand sich mittlerweile im 3. Semester. Als sie erzählte, lauschten die Männer ihrer Stimme. Der Inhalt von dem, was sie sagte, interessierte sie weniger. Sie beobachteten, wie sich Bubus Brustkorb hob und senkte. Die Bewegung ihrer Lippen. Bubus Augenbrauen, tiefschwarz, genau wie ihr Schamhaar. Bubus volles, gelocktes Blondhaar, das ihr bis zu den Schultern reichte. Den Saum von Bubus Kleid, das ihr mittlerweile bis weit über die Knie hochgerutscht war und ihre Beine preisgab.

Doch, oh doch. Sie wollten diese Frau. Alle drei, wobei der glückliche Ibram sie schon sehr oft gehabt hatte. Er, der Detailversessene, kannte jeden Laubfleck, die güldenen Härchen an Bubus Bauch, ihre zauberhaften Pfirsichkernnippel, an denen er schon so oft gelutscht, ihre Auster, die er schon so oft ausgeleckt hatte. Mumu war für die Liebe geboren, und Ibram fand nichts dabei, sie einmal mit Geschäftskollegen zu teilen. Was war denn schon dabei – er teilte mit ihnen das Mahl, brach mit ihnen das Brot, gönnte ihnen seinen teuersten Whisky, und die Geschäftszahlen waren am Steigen. Warum also sollte er nicht auch seine Frau mit ihnen teilen?

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 6794

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Die Mumu von Bubu

schreibt Huldreich

Liebe Anita! Irre Geschichte, genau so sehe ich das auch mit dem Genozid, aber leider ist sei ein Einschub gerade dringend geboten. Und wieviel Lust eben nicht nur ein Mann einer Frau bzw. eine Frau mehreren Männern bereiten kann!!!

Gedichte auf den Leib geschrieben