Die Mutter Oberin

Das Etablissement II

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Die Mutter Oberin

Die Mutter Oberin

Joana Angelides

„Luzifer!“ flüsterte Kyrill
„Kann ich eintreten, Prior, ich habe ein Problem mit einer Bibeltextstelle“, seine Stimme war fest und duldete keinen Widerspruch.
Kyrill fasste sich.
„Komm herein mein Sohn“.
Pawlow trat herein und schloss die Türe. Dann ging er geradewegs zur Wand, wo die Peitsche hing und nahm sie herunter. Seine blauen Augen schauten Kyrill kalt an.
„Ziehen Sie sich aus, heute bin ich dran!“.
Kyrill starrte ihn an. Pawlow sah nun im Dämmerlicht des Zimmers eher wie ein Racheengel, als wie der Erzengel Gabriel, aus. Der Unterkiefer des Priors begann zu zittern. Stumm zog er seine Kutte über den Kopf und stand nun nackt vor dem jungen Seminaristen. Dieser deutet mit einer herrischen Bewegung auf den hohen Buß-Schemel und Kyrill tat nun das, was er gestern dem jungen Pawlow befohlen hatte. Er legte sich darauf und umspannte die beiden Vorderbeine mit seinen Händen.
„Wie viele wollen Sie? Zehn, oder Zwanzig?“, er wartete jedoch nicht erst die Antwort ab, sondern begann sofort zuzuschlagen. Er hatte natürlich nicht die Raffinesse des Älteren, seine Schläge kamen schnell und ungezielt, manche trafen die Schenkel, manche gingen daneben. Doch es reichte dazu, dass der Prior zu keuchen begann, seine Schmerzensschreie nur mühsam unterdrücken konnte und nach einer Weile fast das Bewusstsein verlor.
Es war eine die reine Qual, er war sicher, dass er sie nicht überleben wird.
Plötzlich hörte Pawlow auf, es waren mehr als zwanzig Schläge geworden und näherte sich von hinten. Seine Finger begannen ihn abzutasten, zu erforschen. Er drückte seine Hoden, fuhr in der PO Spalte entlang und drang auch kurz in seine Rosette ein.
„Na, alter Mann, gefällt Dir das?“, seine Stimme klang lauernd, demütigend.
„Pawlow, um Gottes Willen wegen, lass das!“, bettelte Kyrill.
„Oh nein, ich will das vollenden und wenn es mir gefällt, komme ich ab nun immer wieder, und zwar wann und wie oft es mir gerade passt!“
Dann rammte er ihm übergangslos seinen Penis tief hinein und immer tiefer und bewegte sein Becken, zog ihn wieder heraus und rammte ihn wieder hinein, bis er spürte, dass Kyrill auf dem Schemel mehr hing als lag. Erst als er merkte, dass sich der Prior entlud und zuckte und fast vom Schemel fiel, ließ er ihn los.
„So machen wir das im Seminar mit allen Neuankömmlingen, damit sie gleich wissen, wie der Hase läuft!“, zischte Pawlow.
Er verließ den Raum, ohne ein weiteres Wort. Kyrill hing nach wie vor über den Buß-Schemel und weinte vor sich, wie ein kleines Kind.

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