„Nimm die Maske ab, wir sind ja nun nicht im Etablissement, ja nicht einmal in unserem Land. Ich muss Dein Gesicht sehen, ich will es in meinen Träumen sehen!“, er griff nach der Maske, doch Lydia war schneller. Sie drehte sich weg und sprang auf.
„Entweder mit Maske oder gar nicht. Geh auf die Knie!“
Er war überrascht. Eben noch war sie die anschmiegsame Katze, die Frau in Ekstase und plötzlich war sie die fauchende Tigerin.
Er kniete, wie jedes Mal, wenn sie sich trafen, zu ihren Füßen auf allen Vieren, den Kopf gesenkt, zitternd und keuchend. Sie griff nach ihrer Tasche und nahm eine kurze, dicke, geflochtene Peitsche heraus. Diese Peitsche war eher eine Knute, vom Griff ausgehend dick und endete immer schlanker werden konisch bis zu einer geschliffenen Glasperle. Sie holte aus und schlug einfach zu, fünf Mal. Vor Schmerz drückte er seinen Rücken durch, hob den Kopf und jaulte wie ein junger Hund auf. Die kleine Glasperle mit ihren geschliffenen Kanten hinterließ sofort tiefe blutunterlaufene Spuren und riss die Haut auf.
„Lydia, nein, bitte höre auf, ich halte es nicht aus!“, er keuchte.
„Schweige, sonst reiße ich Dir die Haut in Streifen vom Leibe!“.
Er presste die Lippen zusammen und wartete ergeben auf weitere Schläge, doch sie legte dieses eigentlich gefährliche Instrument doch weg.
Sie legte sich aufs Bett und zog die Beine an.
„Komm her, suche meine Klitoris, mache sie verrückt. Wenn Du es so gut wie Pjotr machst, verwöhne ich Dich dann“, sie war halb verrückt vor Lust. Seine offensichtliche Angst vor der neuen Knute erregte sie und außerdem fehlte ihr Pjotr, der Hüne aus dem Etablissement bei Madame, der dies immer so fulminant machte, dass sie sich jedes Mal die Seele aus dem Leib dabei schrie. Er nahm sich Zeit, ließ sie bis zu dreimal explodieren und nahm sie anschließend mit einer Wucht, die man nicht annähernd gerecht schildern kann.
Die Mutter Oberin
Das Etablissement II
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Die Mutter Oberin
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