Die Nachricht

Chef mailt nach Feierabend - Teil 1

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Otto Eric Riess

Feigheit ist kein akzeptabler Grund, sich zu weigern und der ernsthafte Versuch, seine Vorgaben zu erfüllen, das Mindeste, was er erwarten darf. Daher wird sie sich überwinden und ihre Bedenken ignorieren müssen. Als sie diesen Beschluss gefasst hat, erfüllt sie eine undefinierbare Mischung aus Stolz, Angst, Aufregung und Vorfreude.
Ihre Erwägungen haben Dörte den Tee völlig vergessen lassen. Als sie ihn trinkt, ist er sehr stark und nur noch lauwarm. Doch sie merkt es kaum. Ihre Gedanken kreisen beständig um das bevorstehende Abenteuer.
Der Nachmittag vergeht langsam. Dörte isst eine Kleinigkeit und macht etwas Hausarbeit. Die meiste Zeit vertrödelt sie, weil sie unfähig ist, sich auf sinnvollere Tätigkeiten zu konzentrieren. Gegen 19:00 Uhr badet sie. Anschließend stylt sie ihre Haare und trägt Make-up auf. Nackt schlüpft sie in ihren langen Mantel und stellt sich vor den Spiegel. Was sie sieht oder vielmehr, was sie nicht sieht, beruhigt sie. Der Mantel verbirgt ihren Körper perfekt, nichts zeichnet sich ab. Nur ihre schlanken Fesseln schauen hervor. Wenn sie ihn vollständig zuknöpft, ist nicht zu erkennen, dass sie auf Kleidung verzichtet.
Einige Minuten früher als nötig, steigt sie in die High Heels und macht sich auf den Weg. Als sie aus dem Haus tritt, hüllt Dunkelheit sie ein, da die Straße nur von wenigen Straßenlaternen beleuchtet wird. Auch Passanten sind kaum noch unterwegs. Dörte registriert es mit Erleichterung. Weil sie die hohen Schuhe nur selten trägt, geht sie langsam und vorsichtig. Das Geräusch der bei jedem Schritt auf den Straßenbelag klackenden Absätze kommt ihr unangenehm laut vor. Es schürt ihre Sorge, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mehrfach schaut sie sich um und ihr Blick wandert von einer Straßenseite zur anderen. So bemerkt sie vor sich einen jungen Mann, der sich nach ihr umgedreht hat. Beunruhigt beobachtet sie ihn, während er weitergeht. Erst, als er in einer Seitenstraße verschwindet, atmet sie auf.
Dörtes Nervenkostüm ist angespannt, ihre Sinne reagieren äußerst sensibel. Mit jedem Schritt, den sie macht, bewegt sich der Stoff ihres Mantels und streicht über ihre Brustspitzen. Je mehr sie sich darauf konzentriert, desto deutlicher spürt sie die Reibung. Von dem stetigen Reiz haben sich ihre Nippel bereits aufgerichtet. Als Dörte es realisiert, schaut sie alarmiert an sich herunter. Doch es ist nichts zu sehen. Nichts drückt sich durch. Der Mantel verbirgt auch dieses kleine Geheimnis.
In dem Versuch, ihre Aufregung zu bekämpfen, atmet Dörte betont ruhig und setzt kontrolliert einen Fuß vor den anderen. Immerhin ist die Bushaltestelle nicht weit entfernt und das Ende ihres Spießrutenlaufs absehbar. Trotzdem kann sie nicht verhindern, dass sie die Reibung an ihren verhärteten Brustspitzen mit jedem Schritt intensiver wahrnimmt. Bis in ihr Geschlecht setzt sich die zarte Stimulation fort, die der Mantel bewirkt. Überrascht stellt Dörte fest, dass sie bereits feucht ist.

Busfahrt

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