Es war nun später Nachmittag und es hatte begonnen leicht zu regnen, trotzdem gingen sie hinaus und in Richtung zu dem kleinen Hafen, Yaima posierte für Fotos, um die er sie bat, sie tat es mit Vergnügen, vor allem vor dem Denkmal von Hemingway, der ein paar entscheidende Jahre seines Lebens hier verbracht hatte. Erst jetzt hatte er Zeit und Muße, Yaima genauer zu betrachten. Sie sah durchaus ansprechend aus. Er schätzte ihr Alter auf Mitte zwanzig, sie war schlank, mittelgroß mit einer guten Figur. Ihr Busen war weder zu groß noch zu klein, die Taille lud ein, sie zu umarmen, ihr Hintern zeigte eine ansprechende, angenehme Rundung. Sie trug einen sehr kurzen Jeansrock und ein blaues, leicht ausgeschnittenes T-Shirt mit dem Schriftzug «Hello Kitty» und dem Bild einer singenden Katze. Ein großer silbern glänzender Schmetterling an einem Kettchen zierte den Ausschnitt. Ihre Beine waren lang, wohl geformt und nackt, an den Füßen hatte sie einfache Flipflops. Ihre braune Haut kam auf den Beinen und den Armen, die einige einfache Metallringe zierten, bestens zum Ausdruck. Sie hatte lange, tiefschwarze Haare, in denen eine einfache Spange in Form einer bunten Blume steckte. Am besten aber gefiel ihm das Gesicht dieser Frau, das einen ganz leichten Indioausdruck hatte. Es zeigte, dass sie schon einiges erlebt haben musste, dabei war es nicht ausgesprochen hübsch, jedenfalls war sie keine eingängige, oberflächliche Schönheit, aber es war ausdrucksstark und interessant und in ihren dunklen Augen, die ihn immer etwas skeptisch, interessiert und neugierig anschauten, seinem forschenden Blick aber durchaus standhielten, hätte er manches Geheimnis ergründen wollen. Aber ihre gemeinsame Zeit war begrenzt, das wusste er und das wusste auch Yaima. Sie hielten sich nicht allzu lange am Strand auf, , weil Yaima ihm gestand, dass sie heute noch nichts gegessen habe, von einem Brot zum Frühstück abgesehen und dass ihr Hunger sehr groß sei.
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