Die Nacht in Cojimar

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Die Nacht in Cojimar

Die Nacht in Cojimar

Yupag Chinasky

Yaima hatte das Zähneputzen beendet, saß nun auf dem Klo und pinkelte, ohne die Tür zum Bad zu schließen und fragte ihn nun, ob er ihr eines seiner T-Shirts als Nachthemd leihen könnte, eines von denen, die sie in seinem Koffer gesehen hatte, die seien so schön groß und sie würde den Stoff gerne an ihrem Körper spüren und es sei auch schön zu wissen, dass er es getragen habe. Er ging zum Koffer, nahm das Braune, auf dem der Tempel von Angkor Wat abgebildet war, und reichte es ihr. Dabei sah er sie fragend an, aber entweder verstand sie seinen Blick nicht oder sie kam gar nicht auf die Idee, dass er ein Mann war, der etwas von ihr wollte. Nachdem sie mit ihrem Geschäft fertig war, zog sie den engen Jeansrock mit etwas Mühe nach unten und streifte dann ganz unbekümmert ihr T-Shirt über den Kopf. Der weiß-graue BH, den sie trug, war ziemlich eng, ihre Brüste wölbten sich über die Kante, sie waren aber nicht so groß, wie er es sich ausgemalt hatte. Seine Hoffnung, dass sie den BH ablegen würde, erfüllte sich nicht, sie behielt ihn an, genauso wie den blau-weiß gestreiften Slip. Dann schlüpfte sie in sein T-Shirt, das in der Tat sehr reichlich war und in etwa dort über dem Knie endete, wo auch schon ihr Rock geendet hatte. Sie schien keine Notwendigkeit einer Dusche zu sehen, sie war fertig für die Nacht und sagte, nun könne er das Bad benutzen. Vielleicht hatte sie auf das Duschen verzichtet, um nicht nackt vor ihm stehen zu müssen. Er starrte sie ein wenig fassungslos an, war das alles oder wartete sie nur, bis beide im Bett waren. Er überlegte auch, ob es nun an ihm war, einen entscheidenden Vorstoß zu machen, ihr klar zu machen, dass er mehr wollte, als nur an ihrer Seite zu liegen.

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