Die nasse Simone

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Die nasse Simone

Die nasse Simone

Anita Isiris

Sie war einfach eine Fünfunddreissigjährige, Vielgereiste, die es noch einmal wissen wollte. Bevor sie Klausi an einem Betriebsfest hatte kennenlernen dürfen, hatte Simone zahlreiche Frösche geküsst, erster Sex mit 18, dann repetitiv, mit halben Schulklassen, mit dem einen oder andern Lehrer, dem einen oder andern Mitarbeiter, dem einen oder andern Nachbarn gar, und alle hatten Simones schönen Körper geniessen und an ihren hübschen kleinen Brüsten nuckeln dürfen. Auch über die ach so unterschiedlichen Schwengel hatte Simone sich gefreut, und sie war, was das Blasen anging, zur veritablen Expertin geworden, wovon nun Klausi, ihr Ehegatte, hätte profitieren können, so er das denn gewollt hätte. Aber eben. Im Ehebett herrschte Stillschweigen. Macht der Gewohnheit, Klausis Neugier auf Simones Körper war versiegt, was dieser zunehmend dämmerte. Wie fast bei allen Ehepaaren schwieg man das Thema aber tot.

Nun denn, es gab ja noch ganz viele andere Männer, und Simone stellte mit Genugtuung fest, sogar im lokalen Lebensmittelgeschäft, dass die Männerblicke noch immer mit Wohlwollen an ihrem Körper entlang glitten.

Weil Simone vom Regenguss bis auf den Slip durchnässt worden war, liegt es auf der Hand, dass sie unter Bernds Hemd nach dem Duschen nichts trug. Lächelnd, mit verstrubbeltem Haar, betrat Simone das Wohnzimmer, wo Bernd sie auf der gemütlichen Couch erwartete. Simone sah in Bernds gestreiftem Hemd umwerfend aus. Es reichte ihr knapp über die Hüften und war gerade lang genug, um nicht zu viel von ihrem Körper zu verraten. Zu wenig aber auch nicht – Bernds Augen ruhten auf Simones nackten Schenkeln. „Setz Dich, Dein Tee ist bereit“, sagte er einladend. Simone machte es sich bequem und setzte sich, wie sie sich das seit jeher gewohnt war, im Schneidersitz hin. Und jetzt gab sie den Blick auf ihren hübschen Landing Strip frei, was Bernd nicht entging.

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