Die neue Kollegin

Wie das Leben so spielt - Teil 1

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Die neue Kollegin

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Alnonymus

Außerdem ist sie auf unauffällige Art ausgesprochen attraktiv. Julia kleidet sich in dieser Männerdomäne eher schlicht, mal mit einer Marlenehose, oft mit Jeans, nur selten einmal mit einem Rock, jeweils kombiniert mit einer Bluse oder einem Pullover. Dabei ist sie fast so groß gewachsen wie ich, hat eine sportlich schlanke Figur, einen knackigen, kleinen Po und nicht zu große, feste Brüste. Sie hat ein schönes Gesicht mit braunen Augen und leicht hervorstehenden Wangenknochen. Dazu kommt noch ihr längeres, brünettes Haar, das sie oft zu einem Pferdeschwanz oder Knoten gebunden hat. Ja, auch deshalb genieße ich ihre Gegenwart. Mehr kann es aber nicht geben, denn sie ist schließlich in festen Händen. Aber Schwärmen wird ja wohl noch erlaubt sein. Nach und nach entdecken wir, dass wir nicht nur in vielem den gleichen Geschmack haben, sondern auch einige gemeinsame Interessen. Dazu gehört unter anderem das Tanzen, das bei mir mangels Partnerin derzeit nicht stattfindet und zu dem Julia ihren Freund partout nicht bewegen kann.
So hoffe ich, dass ich mich auch bei der anstehenden Betriebsfeier ausgiebig mit ihr unterhalten kann. Diese Veranstaltung findet jährlich im Juli zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus unserer Göttinger Niederlassung statt. Dieses Jahr treffen wir uns in der Nähe von Fulda in einem großen Tagungshotel. Montagmorgen ist die Anreise, am Nachmittag finden Schulungen statt, und abends dann die Feier. Am Dienstagvormittag sind noch Vorträge und Workshops, anschließend geht es wieder nach Hause. Die Feier ist allerdings nicht in dem Hotel, sondern eine halbe Stunde Fußweg entfernt in einer Art Gutshaus mit einem parkähnlichen Garten. Nach der langen Sitzerei macht sich schließlich die ganze Herde am späten Nachmittag zu Fuß auf den Weg.

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