Die neue Kollegin

Wie das Leben so spielt - Teil 1

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Die neue Kollegin

Die neue Kollegin

Alnonymus

Alles ist wie immer perfekt organisiert. Es gibt ein großes Buffet, der Grill ist schon angeheizt, und diverse Getränke warten darauf, konsumiert zu werden. Dazu sind in dem kleinen Saal, aber vor allem auf der riesigen Terrasse, Tische und Stehtische platziert.
Zusätzlich gibt es einen DJ, allerdings mit Musik, die nun so gar nicht meinem Geschmack entspricht, aber man kann es natürlich nicht jedem recht machen. Bald schon sitze ich mit Julia und vier Kollegen an einem Tisch auf der Terrasse. Zu Anfang unterhalten wir uns noch zu sechst, aber irgendwann scheinen den anderen die Themen, über die Julia und ich reden, nicht mehr zu interessieren. Meine Kollegin und ich finden immer neuen Gesprächsstoff. Irgendwann sind unsere Gläser leer, und ich hole uns erst einmal Nachschub. Als Julia mich mit den gefüllten Gläsern erblickt, steht sie auf und kommt direkt auf mich zu.
„Die Musik nervt. Wollen wir nicht ein Stückchen gehen?“, fragt sie, als ich ihr das Glas reiche.
„Nichts lieber als das“, lache ich, „es ist wirklich gruselig.“
So schlendern wir, uns über Musik unterhaltend, durch den Garten, bis wir etwas entfernt eine einsame Bank neben einem großen Busch entdecken. Ganz selbstverständlich setzen wir uns, genießen den Blick über die Landschaft.
Wir merken gar nicht, wie die Zeit vergeht, so angeregt unterhalten wir uns über alles Mögliche. Wir lachen oft, und selten einmal habe ich meine Kollegin so gelöst erlebt. Schließlich reden wir ganz selbstverständlich über Persönliches, über Dinge, die wir lieben, die uns glücklich machen. Ohne dass wir uns etwas dabei denken, fließt dabei sogar die ein oder andere etwas zweideutige Bemerkung ein. Die ganze Zeit sind wir ungestört, denn niemand sonst verirrt sich hierher.

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