Die „ny“-Konzerte auf Korfu

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 34

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Die „ny“-Konzerte auf Korfu

Die „ny“-Konzerte auf Korfu

Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

„Good luck!“, wünschte die Griechin der Band, und nach ein paar ganz persönlichen Worten an Clara verschwand sie mit Xanthi in der Menge.
„Die ist ja nett!“, freute sich Clara voller Freude. Gemeint war natürlich die griechische Sängerin.
Immer mehr Leute bevölkerten das Theater. Zehn vor neun, fünf vor neun. Die Ränge füllten sich nur sehr langsam. Niemand der Griechen erwartete, dass das Konzert um 21:00 Uhr losging. Nur die Touristen im Publikum …
„Wenn ihr kurz vor halb anfangt, wäre das perfekt“, meinte Xanthi, die mit dem „Crew-Shirt“ auch hinter der Bühne Zutritt bekam. Ausnahmslos alle in der Gruppe waren supernervös.
„Ich geh jetzt raus“, beschloss Clara um zehn nach neun. Sie setzte sich an ihr Piano und begann eine Melodie zu spielen. Helmut Hertel, heute nur Tontechniker, zog nach und nach das Mikro auf. Irgendwann, während sie die Tasten sanft anschlug, begann sie zum Publikum zu sprechen. „Wir sind eine bayerische Newcomer-Band und dürfen heute Abend für Sie spielen.“ Sich selbst übersetzte sie ihre Worte ins Englische. Xanthi begriff sofort Claras Anliegen und erzählte dasselbe auf Griechisch.
„Bei uns hinter der Bühne brennt die Luft und wir möchten nichts lieber, als anfangen.“
„The atmosphere behind the stage is burning and we would like nothing more than to start“, übersetzte Claras Freundin auch sofort, gefolgt von: „Η ατμόσφαιρα πίσω από τη σκηνή είναι καυτή και δεν θα θέλαμε τίποτα περισσότερο από το να ξεκινήσουμε.“
Clara spielte noch ein paar Noten und ließ das Stück ausklingen. Und tatsächlich füllten sich die Ränge.
Das Bühnenlicht wurde abgedimmt. On stage wurde es dunkel. Und auch für die Ränge gab es nur eine Notbeleuchtung. Das Publikum verstummte. Im Gegensatz zu den Konzerten in Österreich war es hier um diese Zeit dunkel. Dann setzte der Synthesizer leise ein.

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