Kate und Louisas Finger schlossen sich um die Tischplatte, als das unheilvolle Zischen den Beginn ihrer Strafe ankündigte. Das spanische Rohr biss unerbittlich zu, sprang zwischen Kates und Louisas Pobacken hin und her. Louisa schrie als erste, worauf auch Katherine ihrem Schmerz eine Stimme gewährte. Die Hintern der Frauen glühten und jeder neue Striemen verschärfte das Feuer. Kruger und Dobson wussten, wo sie den Abend verbringen wollten. Das Hurenhaus war gleich um die Ecke. Broughton ergötzte sich an den gestreiften Popos, die einen hübschen Tanz aufführten. Das hatte Louisa verdient, nachdem sie ihm Hörner aufgesetzt hatte! Er spürte keinerlei Mitleid, als die Mädchen mit verweinten Gesichtern in ihre Zelle geführt wurden. Während Dobson die Tür des Kerkers verriegelte, verspottete Broughton seine Opfer.
„Legt euch nur schön auf die Bäuche. Ihr solltet eure süßen Ärsche schonen, denn morgen ist auch noch ein Tag!“ Louisas Wut spiegelte sich in ihren Augen, Katherine biss sich auf die Zunge. Sie wollte ihre missliche Lage nicht verschlechtern, indem sie den Juwelier durch unbedachte Worte verärgerte. Mit einem sadistischen Grinsen verabschiedete Broughton sich von den Frauen.
„Der Mistkerl hat uns nicht einmal Wasser dagelassen, um unsere glühenden Backen zu kühlen. Ich schwöre, dass er dafür bezahlen wird!“ Katherines Zorn war so stark, dass er ihr einige Tränen abtrotzte.
„Dasselbe gilt auch für Mrs. Brixton. Ich sorge dafür, dass sie einmal selbst spürt, wie es sich anfühlt, wenn einem unbarmherzig der blanke Arsch verdroschen wird!“ Die Frauen bekräftigten ihre Absicht mit einem Händedruck. Katherine streichelte Louisas Rücken, die sich mit einem Kuss revanchierte. Während die Gefangenen ihren Schmerz verdrängten, genossen Master Broughton und Mrs. Brixton eine Flasche spanischen Wein. Jane Brixton machte es sich auf Broughtons Schoß bequem, nachdem er sie dazu aufgefordert hatte.
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