Silver freute sich aufrichtig, als er Frank Dubrow und dessen Freunde begrüßte.
„Es ist verdammt lange her, Frank, dass wir uns gesehen haben. Sag mir, was ich für dich und deine Kameraden tun kann!“ Johnny kam meistens schnell zur Sache. Frank schätzte diesen Wesenszug.
„Wir brauchen ein Schiff, um damit nach Kingston zu segeln. Dort wird Captain Tarbeard mit seiner Crew festgehalten. Ihnen droht dasselbe Schicksal, von dem ich dich damals bewahren konnte. Ich zähle auf deine Hilfe, Johnny. Besorge uns ein Schiff samt einer vertrauenswürdigen Mannschaft und es soll nicht zu deinem Nachteil sein. Tarbeard wird sich erkenntlich zeigen, das garantiere ich dir!“ Johnny Silver versprach seinem Freund, ernsthaft über sein Ansinnen nachzudenken.
„Doch zuerst solltet ihr etwas essen. Ihr seid bestimmt hungrig und durstig!“ Während der Mond über Skull Bay leuchtete, entspannten die Männer bei Fisch, Brot und Wein. Die Mahlzeit tat gut, nach all den Entbehrungen der letzten Tage. Frank dachte an Louisa, die er sehnlichst vermisste. Er konnte es kaum abwarten, sie wieder in seinen Armen zu halten und ihren Duft aufzunehmen. Silver würde ihm helfen, da war Frank Dubrow sich ganz sicher. Er musste zur Stelle sein, bevor Broughton dafür sorgte, dass seine Kameraden aufgeknüpft wurden. Frank war fest entschlossen, seine Freunde zu befreien. Er sehnte den Morgen herbei, um endlich loslegen zu können. Der alte Joe schien seine Gedanken zu erraten.
„Keine Angst, mein Freund! Wir holen Tarbeard und die anderen aus ihrem Kerker raus. Und wenn es das Letzte ist, das wir tun!“ Frank Dubrow stimmte ihm zu, während er in den Nachthimmel blickte.
„Und wenn es das Letzte ist!“
Die Rache des Bräutigams
Piratenbräute
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Die Rache des Bräutigams
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