Plötzlich schloss sich seine warme Hand fest um mein Handgelenk und zog mich in die Umkleide. Drinnen war es kühl und halbdunkel, draußen zirpten Grillen. Worte wären nur Hüllen gewesen, überflüssig in dieser gewaltigen Stille. Ich spürte seine Kraft, den kraftvollen Griff seiner Hände, das Ziehen an meinem Overall, seine Lippen, die feucht meine Schulter berührten. Mein Widerstand löste sich langsam auf.
Er nahm sich Zeit — für alles außer Erklärungen. Und damit gab er mir die Zeit, loszulassen. Ja, diesem Moment ließ ich Kontrolle, Anspruch und das Bild der „starken Frau“ los. Ich war nur noch Körper, Lust und Abenteuer. Sein Atem jagte mir einen wohligen Schauer über die Haut, sein Körper über mir war schwer und sehnsüchtig. Ich ließ mich in das Gefühl fallen, kostete es voll aus — als hinge meine ganze Identität für diesen Moment an nur daran, mich hinzugeben.
Seine Hände glitten langsam über meinen Rücken, führten mich sanft, dann fordernd, erkundeten meine Haut ungeniert. Diese Berührungen waren nichts Poetisches, sondern ehrlich und roh.
Die Luft war dick und schwer vom Duft unserer Körper und dem süßen Aroma der Blüten, die durch das angelehnte Fenster hereinwehten. Sein warmer Atem streifte meinen Hals und ließ die letzten Unsicherheiten bröckeln. Ich schloss die Augen — hörte meinen Herzschlag, fühlte den Schweiß auf unserer Haut, das Knistern der Spannung zwischen uns.
Jetzt gab es keinen Raum für Zweifel oder Vorsicht – nur den Rausch des Moments, das pure Genießen.
Anders als erwartet fielen unsere Kleider nicht hektisch zu Boden; nein, er zog mich langsam aus. Entblößte mich Stück für Stück, betrachtete meinen Körper mit diesem aufsaugenden, männlichen Blick, der mich schaudern ließ. Seine Hände erkundeten mich ausgiebig, raubten mir jedes Zeitgefühl. Als er schließlich nackt vor mir stand, spürte ich nichts als wildes Verlangen. Ich wollte von diesem Mann gefickt werden – von seiner Kraft, seiner Wärme, seinem harten, fordernden Rhythmus.
Mit einer einzigen, entschlossenen Bewegung hob er mich auf den Tisch. Die raue, kühle Holzplatte an meinen Oberschenkeln bot einen scharfen Gegensatz zur Hitze zwischen unseren Körpern. Seine Hände griffen fest an meine Hüften, zogen mich an die Kante, öffneten meine Beine weit und ließen keinen Zweifel daran, wie sehr er mich wollte.
Die Saat des Begehrens
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Die Saat des Begehrens
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