Die scharfe Landbriefträgerin

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Die scharfe Landbriefträgerin

Die scharfe Landbriefträgerin

Peter Hu

Ekstatisch stöhnend, schlug Tanja ihre langen Krallen in den Felsen. Ihr Schoß zuckte so heftig, dass ihr Faun die Kontrolle über sein Horn verlor und seine ganze Fracht in sie entlud.
Im selben Augenblick begann es in der Ferne zu grollen. Der Himmel verdunkelte sich schlagartig. War es der zornige Zeus? Oder war es einfach nur das lange vom Wetterdienst versprochene Gewitter, dass sich nun endlich über die Gipfel quälte, um sich über ihnen zu entladen?
‚Was mag das für ein Zauber gewesen sein, der ihn da in einen Faun verwandelt hatte, ihn die Zeit vergessen ließ? War es Magie, war es Einbildung?‘ ...vollkommen egal. Die schöne Postbotin jedenfalls war real; erschöpft, ein wenig verschrammt, ...jedoch bis in die Zehenspitzen erschöpft, befriedigt und glücklich.

„Wir müssen uns beeilen. Bevor das Gewitter über uns ist, müssen wir am Ufer sein“ ...drängte die seeerfahrene Einheimische nun zur Eile.
Und sie war nicht die Einzige, die nun wusste, was zu tun war.
Der „Seemann“ mit seinen vier Gespielinnen (alle Achtung), schob sein Gummiboot ins Wasser und jagte seine hübschen Nixen hinein.
Die schöne Schwarze und ihre beiden „Satyre“ flüchteten per Luftmatratze von der Liebesinsel. Das Paar aus der Höhle entschied sich zu bleiben. Aber auch Georg und Tanja schwammen jetzt eilig an Land.

Sie hatten gerade das Cabriodach geschlossen, als auch schon der mächtige Wolkenbruch losging. Das gewaltige Gewittergrollen ließ derweil das ganze Tal erzittern, während sich das kleine Auto noch über die geschwungene Serpentinenstraße zur Baustelle hinaufschraubte.
Zum Glück hatte Georg am Vortag den gepolsterten Liegestuhl reingestellt.
Nass waren sie ohnehin. Aber es ging doch nichts über eine warme Decke und ein weiches Polster, wenn man schon nichts trockenes mehr zum Anziehen hatte.

„Bist du jetzt wirklich eine Göttin, oder habe ich mir das alles nur eingebildet?“ ...scherzte Georg, als der Wolkenbruch vorüber war.

„Das musst wohl du entscheiden“, ...gurrte sie, während sie nach dem Schauer in der Abendsonne auf der Veranda ihr Handtuch fallen ließ, ...und sich schon wieder im rötlichen Gegenlicht vor ihm streckte.
Sein neuerliches wachsendes Horn jedenfalls, war real. Und wenn ein uraltes Gemälde solche Fantasien auslösen konnte…
„Eine Halbgöttin bist du auf jeden Fall,“ ...seufzte er vollkommen verzückt, als sie ihn erneut umarmte und ihre nackte Schönheit an ihm rieb...

Den Fortgang dieser Romanze jedenfalls, überlasse ich der Fantasie der geschätzten Leser/innen

Ende

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super

schreibt michl57

da kann das Kopfkino jetzt so richtig loslegen 👍😀😀

Die scharfe Landbriefträgerin

schreibt Huldreich

Na, ob das alles mit rechten Dingen zugeht? Aber beim Zeus ist nix unmöglich! Schöne, erotische Geschichte, das wäre auch mein Traumhaus...

Gedichte auf den Leib geschrieben