Mittlerweile hatte sie sich so gedreht, dass sie mir frontal gegenüber saß. Uns trennte gerade einmal die zweispurige Straße, vielleicht zehn oder zwölf Meter. Nah genug, um im Sonnenlicht ihre Augenfarbe zumindest zu erahnen.
Ich hatte beschlossen, sie für mich zunächst einmal Alice zu nennen. Alice strich sich eine Haselnusswelle aus dem ebenmäßig schönen Gesicht und ließ ihre Rechte bis zum obersten Knopf der ärmellosen Bluse gleiten. Während sie mich unverwandt anschaute, öffnete sie den Blusenknopf. Nach einer Minute wiederholte sich das Ritual und der nächste Blusenknopf folgte. Unschwer konnte ich erkennen, dass sie nichts darunter trug, zumal die dunklen Knospen ihres Busens vorwitzig den dünnen Stoff zu durchdringen versuchten. Mit dem nächsten Knopf verschwanden ihre schlanken Finger im Ausschnitt ihrer Bluse und strichen langsam über die Spitze ihrer linken Brust, wo sie ein paar Augenblicke lang verweilten. Das Lächeln war mittlerweile einem neckischen Grinsen gewichen. Das Spiel hatte begonnen.
Nur zu deutlich signalisierte mein bester Freund unter dem Hosenstoff, wie anziehend er Alice empfand. Der Anstand empfahl mir, sofort so etwas wie Pfui! Aus, Plätzchen! zu rufen, doch so anständig mochte ich eigentlich gar nicht sein. Zwischendurch wanderte ihre rechte Hand wieder an den Henkel der Kaffeetasse, die sie fast zärtlich mit den Lippen berührte, um einen kleinen Schluck zu trinken. Hatte ich gerade ihr Zungenspiel am Tassenrand gesehen oder bildete ich mir das nur ein? Alice beugte sich vor, um in ihrer Handtasche etwas zu suchen. Die üppige Haselnussmähne reichte fast bis zur Hüfte und versperrte mir die Sicht. Als sie sich wieder zurücklehnte, war die Bluse vollständig geöffnet und gewährte mir den freien Blick auf eine nicht allzu große, straffe Brust.
Die Schöne von Gegenüber
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