Die Thurgauerin

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Die Thurgauerin

Die Thurgauerin

Anita Isiris

„Lass mich das machen, Junge“, meldete sich Viktor, „für etwas bin ich ja auch noch da. Du hast das aber sehr gut gemacht, nicht, mein Schatz?“, sagte er, an seine Frau gewandt. Er stand auf, beugte sich übers Bett, schüttete Öl in seine Hände und massierte Hannas Vulva, während er den aus Verlegenheit in sich zusammensinkenden Jungen mit seinen dunklen Augen fixierte. „Das tut gut, Hanna, nicht?“, sagte er, und, zu Serino: „Ich zeige Dir jetzt, wie man es bei einer Frau zu Ende bringt“. Er legte den Mittelfinger seiner linken Hand an die glänzenden, feuchten Schamlippen seiner Ehefrau und massierte sie zärtlich, während er die Fingerkuppe an ihrer Clit kreisen liess. „Schau, das hier ist die weibliche Perle“, erläuterte er sein Tun, und der Dunkelhäutige starrte gebannt auf die Knospe der Thurgauerin. Hanna wandte den Kopf zur Seite, öffnete den Mund und stöhnte leise.

Die Abendsonne erleuchtete ihr Haar, dann kam Bewegung in Hannas Unterleib. „Du kannst heute sicher gut schlafen, Schatz, wir zwei Männer machen doch alles richtig, nicht, Bimbo?“, sagte der Mann mit dem Kaiser-Wilhelm-Schnauzer und intensivierte sein Streicheln. „Wir haben sie gleich so weit“, sagte er gelassen. „Komm, hilf ihr auch“, sagte er, an Serino gewandt, beugte sich erneut übers Bett und packte dessen Handgelenk. „Das... ist nicht richtig“, sagte der gut erzogene Dunkelhäutige entschieden. „Ich bin ihr Mann, und ich lasse es zu“, entgegnete Viktor und lächelte seine Hanna an. Diese bekam davon nicht allzu viel mit – die beiden Männer hätten jetzt alles mit ihr machen können. „Komm, streichle jetzt die Clit meiner Frau“, forderte Viktor den Jungen auf. „Es wird ihr gut tun, schäme Dich nicht, sie ist sich derlei gewohnt“. Viktor drang mit zwei Fingern vorsichtig in Hannas Liebesöffnung ein, während der Dunkelhäutige seine Hand an ihre Vulva legte und zaghaft mit Massieren begann. Die gleichzeitigen, regelmässigen Fickbewegungen durch die Viktors Finger waren zu viel für die Thurgauerin. Sie krallte sich am Leintuch fest, öffnete ihre Schenkel, so weit sie konnte und kam mit einem lang gezogenen Schrei.

„So habe ich Dich noch nie gehört, Schatz“, sagte Viktor ruhig und nickte dem Dunkelhäutigen aufmunternd zu. „Du hast Deine Sache gut gemacht. Jetzt darfst Du aufräumen, mein kleiner Bimbo“. Serino war froh, hatte er die Prozedur hinter sich, die Schwänze der beiden Männer waren stahlhart, der von Serino gegen dessen Willen. Er bat Hanna, ihr Becken anzuheben, faltete die Unterlage, entsorgte sie zusammen mit seinen Handschuhen im Abwurfsack, verknüppelte diesen, legte die Klinge ins dafür vorgesehene Abwurfbehältnis aus Plastik, desinfizierte die Oberfläche des Rollwagens, nickte dem Paar höflich zu und verliess den Ort des Geschehens. Als Serino das Zimmer verlassen hatte, beugte sich Viktor über seine Frau, küsste sie lange und zärtlich, wünschte ihr eine gute Nacht und verliess mit klopfendem Herzen das Zimmer ebenfalls.

Später, zurück auf dem Seehof, allein im ausladenden Ehebett, sah Viktor sie noch einmal in Gedanken vor sich, die Hand des Dunkelhäutigen, an der Clit seiner geliebten Hanna spielend und sie, gemeinsam mit ihm selbst, dorthin führend, wo Goldstaub, Farben, Klänge und Düfte jeweils für ein paar Sekunden das Leben jedes Frauenwesens bestimmen.

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