Die verdammte Entfernung zwischen uns

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Die verdammte Entfernung zwischen uns

Die verdammte Entfernung zwischen uns

Yupag Chinasky

Ich schaue mir das Video an – es ist nicht schlecht für diese Situation: eine Hand am Handy, eine Hand am Körper, dazu das fahle Morgenlicht und ich nur im Bett liegend. Aber meine Erregung sieht man gut, denn immer wieder habe ich auch mein Gesicht aufgenommen, in dem sich alles spiegelt, was mein Körper fühlt.
Nun ist es an der Zeit, mehr zu tun. Ich wähle deine Nummer und ohne ein Wort zu sagen, richte ich die Kamera sogleich auf den Ort der puren Verheißung, auf meine immer noch erregte und noch unbefriedigte Vulva. Wieder halte ich die Kamera mit einer Hand und die andere wird an dem Ort der puren Lust erneut aktiv. Ich sehe deine große Überraschung, dass du statt meines Gesichts meine Vulva siehst: die geöffneten Schamlippen, die große, erigierte Klitoris, den roten Eingang zur Vagina – alles sehr deutlich, nur von meiner Hand ein wenig verdeckt, die meine Erregung wieder steigert. Zur Abwechslung erfasst die Kamera meine großen Titten mit den kecken Nippeln, die vor Vergnügen tanzen.
Ich merke sofort an deinem Gesicht, wie dich meine Handlungen erregen. Du öffnest deine Hose und holst deinen Schwanz ans Tageslicht. Er ist schon ganz schön groß und deine Hände machen ihn noch größer. Wir sehen auf der Mattscheibe, was wir tun, hören uns keuchen. Um die Lust noch zu steigern, stelle ich das Handy auf den Nachttisch und richte die Kamera so aus, dass mein ganzer Körper zu sehen ist. Nun habe ich beide Hände frei und kann mich noch besser und an allen möglichen Stellen berühren. Du siehst nun nicht nur meine feuchte Möse, sondern auch meine vibrierenden Titten und mein sehr erregtes Gesicht.
Ich merke, wie der Orgasmus immer näher kommt und mein Gesicht nimmt schon einen fast verzweifelten, höchst angespannten Ausdruck an. Die Augen sind glasig und verdreht, die Zunge benetzt die Lippen, die Lust steigert sich. Ich bin nun mit mir beschäftigt, sehe nur vage, dass du auch immer schneller dein Glied reibst. Ich höre nicht auf, meine Brüste zu kneten und meine Vagina mit den Fingern zu penetrieren. Wir sehen uns, wir hören uns, nur der geile Geruch des anderen fehlt und natürlich die Berührungen. Wir müssen uns selbst berühren, das ist nun mal nicht anders möglich bei dieser verdammten Entfernung zwischen unseren Körpern. Aber das tut unserer Lust keinen Abbruch.
In mir hat sich so viel aufgestaut und will nun befreit werden und ich will endlich erlöst werden von der Anspannung. Wir atmen schwer und immer schneller, in unser Stöhnen mischen sich meine spitzen kleinen Schreie der Lust. Dann ist es so weit: Ich komme mit einem lauten Schrei und ich sehe, wie du im selben Moment deinen Samen abspritzt – welch wunderbarer Ausbruch der Gefühle. Meine Hand ist nass von dem Saft zwischen meinen Schenkeln, der bereits deutlich das Laken benetzt hat.
Nach der gewaltigen Explosion solltest du eigentlich befriedigt sein, aber du beobachtest mich weiter. Du weißt, dass Frauen mehrere Orgasmen hintereinander bekommen können und so ist es auch bei mir: Ich komme noch einmal und noch einmal und endlich, endlich bin ich vollkommen befriedigt. Es gibt nichts mehr zu tun und auch nichts zu sagen. Ich schalte das Handy aus, ohne auch nur ein Abschiedswort zu verlieren – das würde nur schmerzen. Denn was wir taten, war natürlich nur ein Ersatz zur Befriedigung der Körper und kein exzessives Liebesspiel. Aber es zeigt, dass gemeinsamer Sex auch über die verdammte Entfernung möglich ist und es macht deutlich mehr Spaß, als nur allein mit seinem Körper zu spielen.

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