Die Versteigerung

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Die Versteigerung

Die Versteigerung

T. D. Rosari

Die Einnahmen kamen einem karitativen Zwecke zugute. Erworben wurde gemeinsame Zeit mit der Sklavin. Der jeweilige Sklavenhändler bestimmte, was in dieser Zeit geschehen durfte und was nicht. Dies bedeutete, dass die Käufer die Katze im Sack erwarben: Vielleicht erlaubte der Besitzer der Sklavin nur einen gemeinsamen Drink mit der Dame. Wenn der Sklavenhalter aber großzügiger war, konnte sich die getätigte Investition in sexueller Hinsicht als sehr lohnend herausstellen. Dieses Risiko trug zum Reiz der Sache bei…
„Die Herren dürfen die Sklavinnen nun auf die Bühne führen!“ Bridget spürte Anspannung und Vorfreude. Nate nahm Bridget an der Hand und zog sie vom Barhocker. Die Blondine spürte die neugierigen Blicke des sensationsgierigen Publikums. „Geile Overknees!“, rief ihr jemand zu. Vor der Bühne wurden Bridget Handschellen angelegt. Immerhin war sie eine Sklavin. Dann wurde die erste Teilnehmerin aufgerufen, eine dralle Rothaarige in Dessous und High-Heels. Ihr Dom war kein Mann, sondern eine androgyn wirkende Frau. Diese führte ihre Sklavin auf die mit einem kleinen Schild markierte Position 1. Schon wurde die zweite Sklavin vorgestellt, eine sehr zierliche Blondine mit auffälliger Lockenpracht. Ihr Sklavenhalter war groß und fett und um einiges älter. Ein Contrast-Couple, wie es im Buche stand, fand Bridget. Wohlwollender Applaus füllte den Raum und so manches ordinäres Kompliment mischte sich in das Klatschen des Publikums.
Insgesamt acht Damen waren für den Sklavenmarkt angemeldet worden. Bridget musterte ihre Konkurrentinnen: Die Frauen waren alles hübsch und sexy, ihre Mode war offenherzig und freizügig. Doch keine der Frauen war so provokant gekleidet wie sie. Bridget seufzte und ihr Herz pochte. Angstlust hatte sie erfasst und sie fühlte sich lebendig wie schon lange nicht mehr. Etwas in ihr suchte nach Auswegen und Fluchtmöglichkeiten.

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