Ein anderer, stärkerer Persönlichkeitsaspekt erinnerte sie an ihre Rolle als folgsame, unterwürfige Dienerin ihres Herrn. Dieser Herr hatte gesagt, was er erwartete. Wieder stellte sich ein Gefühl der Erleichterung ein: Was immer mit ihr geschah, es fiel heute nicht in ihren Verantwortungsbereich! „Langsam füllt sich unser Warentisch!“, erklärte Jeremy zufrieden. „Die Qualität ist hervorragend, da gibt es nicht den geringsten Zweifel!“ Er grinste die Damen frech an. „Das Niveau bleibt unverändert hoch – auch bei unserer nächsten Sklavin. Begrüßen Sie mit mir die reizende Bridget!“ Hitze, Lampenfieber und Erregung befielen Bridget, als sie in ihren Overknees bedacht die Stufen auf den Laufsteg erklomm. Diese obszönen Schuhe, die in Handschellen gefesselten Arme und die Stufen führten unweigerlich dazu, dass sich Bridgets Arsch äußerst verführerisch zum Takt der Schritte bewegte. Anerkennende Pfiffe drangen an Bridgets Ohr, derbe Komplimente ebenso. Bridget schob das Kinn nach oben. Sie konnte nicht anders, als die Komplimente und die Reaktion des Publikums zu genießen. Das Lampenfieber legte sich nun ein wenig, ihre Zweifel ebenfalls. „Es hat alles seine Richtigkeit! Du bist, wie du bist – steh‘ dazu! Außerdem tust du nur, was dein Dom von dir verlangt!“, besänftigte sie eine innere Stimme. Bridget bezog auf ihrer Position Stellung. Obwohl sich ihre Scham ein wenig gelegt hatte, wagte sie es nicht, den unter ihr vor der Bühne stehenden Leuten in die Augen zu schauen. „Mach den Reißverschluss auf, damit ich dir auf die Möse schauen kann!“, hörte sie jemanden rufen. Ihre erhöhte Position und die Kürze ihres Rocks erlaubten ungehinderte Blicke auf ihre erogensten Zonen. Ohne nachzudenken reagierte Bridget mit einer verführerischen Geste: Eine nur geringfügig gegrätschte Beinhaltung reichte, um ihren Minirock noch weiter nach oben rutschen zu lassen – die Zuschauer applaudierten anerkennend.
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