Die Versteigerung

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Die Versteigerung

Die Versteigerung

T. D. Rosari

Nachdem Sklavin Nummero acht die Bühne betreten hatte, lag die Aufmerksamkeit für einige Augenblicke wieder bei Jeremy: „Ich darf die Damen jetzt bitten, sich zu präsentieren!“ Das Publikum jubelte. Eine floureszierende Linie leuchtete auf dem dunklen, funkelnden Steinboden des Clubs und gab den Pfad vor, den die Damen zu beschreiten hatten. Sofort machten die Schaulustigen den Weg für die Sklavinnen frei. Die Damen wurden von ihren Handschellen befreit und eine nach der anderen stakste über die kurze Treppe von der Bühne. Es bildete sich ein Spalier und die Frauen, die sich heute Nacht freiwillig auf ein Sexualobjekt hatten reduzieren lassen, schritten langsam am aufgegeilten Publikum vorbei. Bridget hatte ihre Vorbehalte längst abgelegt. Folgsam folgte sie der vor ihr gehenden Sklavin No. 7. Sie spürte, wie lasziv ihr Gang war – diese Overknees waren heimtückisch, weil sie einen sexuell provokanten Gang geradezu provozierten. Die Stimmung wurde immer ausgelassener. Sexualhormone lagen in der Luft und Bridget wunderte sich, dass sie nicht schon jetzt hemmungslos begrapscht und betatscht wurde. Manche Männer und Frauen standen so nah an dieser leuchtenden Linie, auf der sie zu gehen hatte, dass Bridget ihren Atem oder ihren Duft wahrnahm. Doch niemand legte Hand an. Verruchte Aufforderungen, Provokationen und Komplimente drangen indes die ganze Zeit an ihr Ohr.

In den Augen der gaffenden Menge war Gier, Lust und Hemmungslosigkeit zu sehen. Bridget spürte, dass ihre inneren Werte nun überhaupt keine Bedeutung mehr hatten. Langsam defilierten die Sklavinnen durch den Club. Dann meldete sich Jeremy wieder zu Wort: „Ich hoffe, die interessierten Damen und Herren konnten einen Eindruck hinsichtlich der erotischen Qualitäten der Sklavinnen gewinnen. Die Sklavinnen, die von ihren Herren für die zweite Bewertungsrunde freigegeben werden, kehren nun an ihre Positionen auf der Bühne zurück.

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