n einer professionellen Behandlung und nachdem sie sich ausgiebig mit Parfüm bestäubt hatte, sie hatte genau auf diese Marke bestanden, obwohl er gesagt hatte, es würde nicht zu ihr passen, war sie bereit zum Mittagessen und auch schon wieder mächtig hungrig, wie sie glaubhaft versicherte.
Die Auswahl an Lokalen im Ort war begrenzt, aber es gab da noch ein asiatisches Lokal, das laut Internet eine Auswahl von hervorragenden chinesischen, thailändischen und pseudoasiatischen Gerichten gemäß dem neuesten Trend der sogenannten fusion kitchen anbot. Als Amy wissen wollte, was das sei, erklärte er ihr, es sei der Versuch Hamburger und Sushi zu kombinieren. Bevor sie sich aber zum Mittagessen aufmachten, suchte sie noch ein Nagelstudio auf. Eine junge, asiatisch aussehende Frau verpasste Amy wunderschöne, neue Fingernägel, voller kleiner phantastischer Motive waren. Ihr gefiel das sehr, ihm erschienen das Ganze aber zu aufdringlich. Das sagte er ihr aber nicht, im Gegenteil, er lobte ihre Wahl und sie strahlte um so mehr. Nach den Fingernägeln kamen auch noch die Fußnägel an die Reihe und auch diese erstrahlten schon nach kurzer Zeit in einem intensiven, ja geradezu aggressiven Rot, das aber perfekt zu der dunklen Farbe ihrer Füße und Beine passte. Einen Besuch bei dem benachbarten Friseur lehnte sie jedoch ab und gestand ihm, dass sie noch nie bei einem Friseur gewesen war. Ihre Mutter würde, wenn es nötig war, die Haare mit einer einfachen Schere kürzte. Im Übrigen könne man mit ihren afrikanischen Haaren gar nicht viel machen, man könne ihre Form und die vielen Locken einfach nicht verändern und von gefärbten Haaren würde sie nichts halten, jedenfalls nicht bei solchen. Die Haare seien immer noch kurz genug und außerdem frisch gewaschen, mehrfach sogar, und deswegen brauche sie keinen Friseur.
Die Verwandlung
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Die Verwandlung
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Bittersüß
schreibt Thunders