Während sie beide intensiv arbeiteten, merkte er, wie sein Körper sich auflud und wie sich schon überraschend bald ein Orgasmus ankündete, erst sehr vage und fluktuierend, sodass er schon befürchtete, es würde doch nichts werden, dann aber doch ziemlich konstant und immer deutlicher und drängender. Als ihm klar war, dass er seinen Höhepunkt nicht weiter hinauszögern konnte, sagte er Amy, sie solle sich wieder umdrehen und auf den Rücken legen und ihre Beine schließen. Sie tat es, öffnete aber ihre Beine ganz breit, um ihm zu signalisieren, dass sie bereit sei, ihn zu empfangen. Er drückte sie aber wieder sanft zusammen, legte sich auf sie und drang mit seinem Glied ein. Sie begriff schnell, was er wollte und half mit ihrer Hand nach, damit er den rechten Weg fand. Schließlich umschlossen seine Beine die ihren und er drückte sie zusammen. Auf diese Weise erreichte er, dass sein Glied den Widerstand in ihrer Scheide bekam, den er brauchte, um den Orgasmus vollends zu erreichen. Während er jetzt selbst aktiv wurde und sein Becken rhythmisch auf und ab bewegte, stellte er sich vor, dass sie ihren Höhepunkt gleichzeitig erreichen könnte, dass quasi ein einziger Orgasmus sie beide packen und schütteln könnte, dass nun alles synchron und in voller Harmonie verlaufen müsste. Als er merkte, dass sie auch leicht zuckte und bebte und keuchte, war er sich sicher, auf dem rechten Weg zu sein. Er hörte sie schon rufen, er solle sie nehmen, er solle sie nicht verlassen, er solle ihr alles geben, was er habe und er glaubte zu fühlen, wie sie ihre langen Beine um seinen Rücken schlang und mit ihren schlanken Händen alles abtastete, was es abzutasten gab. Aber beides, ihre Rufe und ihre Umklammerung waren nur eine Einbildung, eine so schöne Einbildung, dass er vor lauter Glück aufschluchzte und zu diesem Augenblick sagen wollte, „verweile doch, du bist so schön“, wohl wissend, dass schon kurz danach alles vorbei sein würde.
Bittersüß
schreibt Thunders