Die Verwandlung

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Die Verwandlung

Die Verwandlung

Yupag Chinasky

Er flüsterte, er sei soweit und wie sie es am liebsten hätte. Ohne zu reden, nur durch die Bewegungen ihrer Hände, dirigierte sie ihn in die Rückenlage. Doch noch bevor sie sich auf ihn hockte, gestand er ihr, bereits heftig keuchend, dass er keine Kondome dabei habe, ob sie denn welche habe. Sie antwortete nur, dass er keine bräuchte und sie auch nicht, dass er nichts zu befürchten habe, weil sie garantiert sauber sei und er nichts, weil sie in diesen Tagen nicht empfängnisbereit sei. Er solle aber jetzt den Mund halten und weitermachen.

Dann war es endlich soweit. Sie hockte auf ihm, führte sein Glied vorsichtig in ihre Scheide und begann dann ihren Unterleib rhythmisch zu bewegen. Er sorgte mit kurzen, heftigen Stößen dafür, dass sein Glied immer wieder tief in sie eindrang. Sie stieß kleine Schreie aus und ihre Bewegungen wurden schneller, heftiger und unkontrollierter. Aber als er merkte, dass er kurz vor der Entladung war, unterbrach er trotz ihrer Versicherung, es könne nichts passieren, seine rauschhaften Bewegungen und zog sein Glied aus ihr heraus. Sie war irritiert, vielleicht sogar enttäuscht, weil sie sich immer noch in einer Phase der sich widerholenden Orgasmen befand, was er deutlich an den reflexhaften Bewegungen ihres Beckens, dem leisen Stöhnen, dem verzerrten Gesichtsausdruck und den geschlossenen Augen festzustellen glaubte. Sie stellte sich aber klaglos auf die neue Lage ein, nahm sein Glied wieder in die Hand und brachte ihn mit schnellen, gekonnten Bewegungen rasch zum Höhepunkt. Er ejakulierte und war somit absolut und vollständig befriedigt. Schwer atmend, nach Luft geradezu ringend und schweißgebadet blieb er nach diesem Galopp weiter auf dem Rücken liegen und versuchte sich zu erholen, sich zu entspannen, neue Kräfte zu sammeln und sich vor allem klar zu machen, dass er soeben, trotz der Unterbrechung, einen der schönsten Orgasmen seines ganzen Lebens erfahren hatte und dieses höchst angenehme Erlebnis sollte möglichst lange nachwirken.

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Bittersüß

schreibt Thunders

Mich berührt diese schöne Geschichte. Die Beziehung zwischen der jungen Amy und dem reifen Erzähler hat etwas Besonderes. Der traurige Schluss passt zum realistischen Stil. Ich weiß, wie schwer es ist, seine Leser emotional zu erreichen. Dies ist mit dieser Geschichte gelungen! Gruß von Andreas (Thunders)

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