Die Verwandlung

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Die Verwandlung

Die Verwandlung

Yupag Chinasky

Amy dagegen schien sich weder sehr angestrengt noch eine besondere Erfahrung gemacht zu haben, denn sie lag wortlos und völlig entspannt neben ihm. Die Müdigkeit fing an, ihn zu übermannen und er war gerade dabei einzuschlafen, als er spürte, wie ihre Hand erneut nach seinem Körper tastete und gleich darauf gezielt begann, sein schlaffes Fleisch wieder aufzurichten. Er war sofort hellwach und zu seinem eigenen großen Erstaunen, gelang ihr das auch nach einiger Zeit und sein Erstaunen wuchs noch weiter, als sie sich, immer noch wortlos, erneut auf ihn hockte, in exakt der selben Stellung und ihren Unterleib wieder sanft und gleichmäßig und sehr präzise bewegte. Sie brauchte wieder viel Zeit, gab aber nicht auf und er merkte, dass sie erneut von kleinen Orgasmen geschüttelt wurde, während er bisher nur ruhig dalag. Aber diese Erkenntnis schien ihn, seinen Körper und vor allem seinen Schwanz direkt zu beflügeln, denn er merkte, wie sich dieses wunderbare Gefühl, dieses körperliche Sehnen erneut in ihm aufbaute und nach Erlösung drängte. Ohne dass er selbst viel machte, nur ab und zu ihre kleinen Brüste drückte und ihren Hintern an sich zog, kam er zum zweiten Mal an diesem denkwürdigen Abend und entlud sich in ihr und diesmal ohne Vorsichtsmaßnahmen. Sie schien es zu merken, weil am Ende auch seine Beckenbewegungen etwas schneller geworden waren und er nun auch stöhnte, aber sie schrie nun regelrecht auf und trommelte mit ihren Fäusten auf seine Brust und stöhnte, er solle nicht aufhören, er solle um Gottes Willen weitermachen bis in alle Ewigkeit, das sagte sie tatsächlich. Aber natürlich musste er aufhören, allein schon, weil sein Schwanz nach der erneuten Ejakulation fast in sich zusammenbrach, völlig schlaff wurde und von selbst und freiwillig die Grotte verließ, in der er so maßlos verwöhnt worden war. Diesmal schien auch Amy voll auf ihre Kosten gekommen zu sein und gab von ihren Gefühlen viel mehr Preis, als beim ersten Mal. Sie schluchzte und weinte, versicherte aber mehrfach, es sei die Freude, die sie überwältigt habe. Als sie sich weiter beruhigt hatte, sagte sie, dass es ihr noch nie so gut gegangen, in ihrem ganzen Leben nicht, wie in dieser Nacht, der Sex mit ihm sei wunderschön gewesen und er sei alles andere, als ein alter Mann, er sei ein junger Hengst, ein wilder Hahn, ein perfekter Geliebter. Er freute sich über ihre Worte und war glückselig, dass er es tatsächliche geschafft hatte, in kurzer Zeit zweimal einen Orgasmus zu bekommen und, was ihm fast noch wichtiger war, diese junge Frau, die vermutlich andere, jüngere, potentere Liebhaber gewohnt war, auch bis in das Paradies zu treiben. Aber nun war er völlig ausgelaugt und erschöpft und beide schliefen auch rasch eng aneinander geschmiegt ein und wachten erst auf, als die Sonne schon hoch am Himmel stand.

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Bittersüß

schreibt Thunders

Mich berührt diese schöne Geschichte. Die Beziehung zwischen der jungen Amy und dem reifen Erzähler hat etwas Besonderes. Der traurige Schluss passt zum realistischen Stil. Ich weiß, wie schwer es ist, seine Leser emotional zu erreichen. Dies ist mit dieser Geschichte gelungen! Gruß von Andreas (Thunders)

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