Auf einmal springen sie auf, rennen gemeinsam die paar Meter durchs Gras und hüpfen laut platschend in den See. Ein paar Enten schrecken auf und flattern davon. Kurz darauf tauchen die beiden wieder auf, lachen, prusten, schütteln sich und plantschen wie zwei frischverliebte Teenies im Freibad. Nach ein paar Minuten kommen sie wieder aus dem Wasser heraus, es ist bestimmt noch saukalt, laufen zurück zu ihrer Picknickdecke, ziehen sie sich die nassen Badesachen aus und legen sie sich – nackt – auf die Decke. Jaaaa, gut so. Lasst euch gehen, ihr Turteltäubchen. Der Junge hat einen ziemlichen Ständer. Ein schönes Teil, kerzengerade, glatt, nicht zu dick und nicht zu groß. Ein Penis-Modell, kommt es mir in den Sinn. Nicht nur mein Jagdinstinkt ist jetzt hellwach, auch meine Pussy meldet sich zu Wort, mit dem bekannten Ziehen und beginnender Lubrikation.
Ich schleiche näher. Inzwischen machen die beiden dort weiter, wo sie vorhin aufgehört haben. Sie liegt auf dem Rücken, er hat seinen nassen Wuschelkopf auf ihren Bauch gelegt und streichelt ihre Beine.
„Hör auf, das kitzelt“ höre ich sie lachen. „Aufhören“. Sie zappelt mit den Beinen. Der Junge richtet sich kurz auf und legt dann wieder den Kopf auf ihren Bauch, nähert sich jetzt aber ihrem Schoß. Ein paar Äste versperren mir den Blick, ich muss näher ran. Vorsichtig, ganz vorsichtig schleiche ich mich näher, geduckt, jederzeit bereit, abzutauchen, sollten die beiden was merken.
Plötzlich knackt ein Ast unter meinen Füßen. Die beiden schrecken auf, drehen sich ruckartig zu mir herum, ich ducke mich gerade noch rechtzeitig weg, liege jetzt fast flach auf dem Boden und luge zwischen Farnen und Wurzeln zu ihnen hinüber. Sie halten einen Moment lang inne, lauschen regungslos. Mein Herz schlägt wild, aber um mich herum ist es still. Nur ein paar Vögel zwitschern, eine leichte Brise lässt die Blätter in den Bäumen rascheln.
Unglaublich gut geschrieben
schreibt anitaisiris