Die Voyeurin

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Die Voyeurin

Die Voyeurin

Alina Soleil

Sonst ist nichts zu hören. Die beiden entspannen sich wieder und küssen sich. Lange. Sehr lange. Das gibt mir Zeit, mein Versteck zu verlassen und die letzten Meter zu einem dicken Laubbaum zu huschen, der mir nicht nur idealen Schutz gewährt, sondern auch den perfekten Blick auf das Geschehen. Ich kann von hier aus nicht nur sehen was passiert, sondern fast auch jedes Wort hören. Gut getarnt hinter Laubzweigen und niederem Gebüsch bin ich für die beiden praktisch unsichtbar, dabei bin ich höchstens sechs oder sieben Meter von ihnen entfernt. Hoffentlich sind hier keine Zecken.
Das Mädchen liegt noch immer flach auf dem Rücken, ist wohl eher so ein Modell Seestern, wenn auch ein sehr hübscher. Der Junge kniet neben ihr, streichelt sanft über ihre kleinen, festen Brüste. Er fasst an ihr Knie, öffnet mit leichtem Druck ihren Schenkel. Sein Kopf wandert nach unten, nähert sich langsam ihrem Schoß. „Du riechst so unglaublich gut“ höre ich ihn sagen. Dann legt er seinen Kopf wieder auf ihren Bauch und fährt mit einem Finger langsam ihr Bein hoch, Zentimeter für Zentimeter, vermutlich bis zu ihrer Muschi, so genau kann ich das leider nicht erkennen. Eine Zeitlang passiert nicht viel, jedenfalls nichts, was ich von hier aussehen könnte. Aber dieses Nichts scheint ihr zu gefallen, sie stöhnt und wimmert leise. Auch wenn sie sich nicht bewegt. Er richtet sich wieder auf, kniet neben ihr und ist voll bei der Sache, sein praller Schwanz ragt deutlich sichtbar von ihm ab, zuckt gelegentlich.
Plötzlich beugt er sich vor, küsst die Innenseite ihres Schenkels. Sie scheint irritiert, hebt den Kopf, als wolle sie etwas sagen, neigt ihr Becken zur Seite, aber er hält sie fest, schiebt seine Hand unter ihren Hintern und drückt ihre Knie noch weiter auseinander. Jetzt kommt Leben in das Mädchen. Offenbar hat er begonnen, sie zu lecken. Meine Möse zuckt beleidigt, sie will auch ihren Spaß haben.

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Unglaublich gut geschrieben

schreibt anitaisiris

Liebe Alina Mit "die Voyeurin" ist Dir die perfekte Erzählung gelungen. An Authentizität, Spannungsbogen und stilistischer Perfektion ist sie kaum zu überbieten. Deine Geschichte beinhaltet zudem etwas, das bei Sexstories leider kaum jemals anzutreffen ist: Humor. Feinsinniger Humor, gut zwischen den Zeilen versteckt... etwa die Vorstellung, wie Du Dich, mit dem Vibro-Ei an der richtigen Stelle, auf die Pirsch begibst. Grossartig. Herzliche Gratulation Anita Isiris (die hier auch schon die eine oder andere Erzählung veröffentlicht hat).

Gedichte auf den Leib geschrieben