Katja drehte ihr Becken hin und her, sodass Verena und ich abwechselnd von ihrem heißen Strahl kosten konnten.
„Ihr seid echt verrückt!“, kicherte Katja. „Aber geil ist es schon! So, leer. Da kommt jetzt erstmal nichts mehr.“
Ich stand auf, reichte Verena die Hand. Wir standen noch kurz unter der Dusche, hielten uns alle drei im Arm. „Puh, jetzt brauch ich mal ’ne kleine Pause!“, sagte Verena. „Ich auch.“
Wir drehten das Wasser ab und trockneten uns ab. Das Bad sah aus wie nach einer Wasserschlacht …
Ich nahm die drei Gläser, und wir ließen uns auf das Bett fallen, setzten uns an das Kopfende, ich in der Mitte. „Dann Prost!“ Wir stießen an, und die Gläser waren schnell geleert.
„Sag Lenni, wirst Du uns und unsere kleine After-Work-Party heute auch in einem Deiner nächsten Bücher verewigen?“, fragte Katja.
„Höchstwahrscheinlich ja! Ich glaube, viele, die das lesen, wären selbst wohl gerne dabei gewesen – oder zumindest werden es sich wohl alle beim Lesen selbst machen!“
„Ja, das glaube ich auch. Denn wer verklemmt ist oder, politisch korrekt ausgedrückt: eher konservativ, kommt erst gar nicht zu Deinen Lesungen!“, analysierte Verena messerscharf.
„Oh, da hab ich eine Idee!“, meinte Katja. „Ist vielleicht etwas gewagt, aber: Wie würdet Ihr das finden, wenn wir ein ganz spezielles Event veranstalten, wo statt der kleinen Tischchen 2er-Sofas stehen, alle durch einen Paravent voneinander blickdicht getrennt, nur zur Bühne hin offen? Wer mag, darf es sich da machen! Klar, Pärchen können auch wieder mitmachen.“
„Hmm, bei der Breite einer Couch von ca. 1,20 Metern passen aber höchstens zehn, zwölf Stück nebeneinander“, gab ich zu bedenken.
„Wir können ja vom Bühnenbauer noch ein, zwei weitere Reihen dahinter, jeweils auf einem Podest, bauen lassen, wie die Balkone in einem Theater.
Die Wasserschlacht
Showtime - Teil 3
1 16-25 Minuten 0 Kommentare
Die Wasserschlacht
Zugriffe gesamt: 262
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.